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"Endgültige Planung wird erst nach der Bürgerbeteiligung verabschiedet"
Zugegeben, "Einführung in den qualifizierten Bürgerbeteiligungsprozess" klingt reichlich trocken. Und angesichts der aktuellen Entwicklungen fragen sich doch manche, ob 200 Millionen Euro für die Sanierung des Stadttheaters überhaupt noch zu rechtfertigen sind. Nichtsdestoweniger beginnt mit der "Experteneinführung" am kommenden Montag, 09.11., der Bürgerbeteiligungsprozess zur "Zukunft der Theaterlandschaft", wie es das Kulturreferat ausdrückt.
Peter Spuhler, Generalintendant des Badischen Staatstheaters Karlsruhe, berichtet ab 19.30 Uhr in der Brechtbühne über seine Erfahrungen bei vergleichbaren Projekten in Heidelberg und Karlsruhe. Ebenfalls mit von der Partie sind die Moderatoren des Beteiligungsprozesses, Patrick S. Föhl, Tina Gadow und Bastian Lange. "Alle interessierten Bürger sind eingeladen, eine Voranmeldung ist nicht nötig", so die Stadt. Am 10. und 11.11. finden dann Workshops im Abraxas statt.
Und, nicht ganz unwichtig: "Die endgültige Planung zur Theatersanierung wird erst nach Beendigung der Bürgerbeteiligung verabschiedet, solange ist noch Spielraum für Ideen", so Baureferent Gerd Merkle auf der Homepage der Stadt Augsburg. (PM/flo)
Foto: Christian Menkel






