Gute Nachrichten vom Jungen Theater Augsburg

Gute Nachrichten vom Jungen Theater Augsburg

Ausverkaufte Vorstellungen der Bürgerbühne und große Nachfrage nach theaterpädagogischen Angeboten

Bürgerbühne: Das nun abgespielte Stück »Home is where the heart is« über Augsburgs Vergangenheit als Garnisonsstadt und die daraus resultierenden zwischenmenschlichen deutsch-amerikanischen Beziehungen fand sehr großen Zuspruch. Das Stück mit Beteiligung von Expert*innen des Alltags, das im Rahmen des diesjährigen Brechtfestivals Premiere feierte, war immer ausverkauft. Zu den ursprünglich geplanten sieben Terminen wurden zwei Zusatzaufführungen angesetzt.

Prävention: Seit drei Jahren zeigt das JTA das mobile Präventionstheaterstück »KRASS! Hauptsache radikal« zum Thema Radikalisierung und Extremismus in ganz Bayern. Es wird ausschließlich als mobile Aufführung für Schulen angeboten, der Spielort ist immer eine Turnhalle. Im Rahmen der Produktion entstand in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern und Fachstellen ein Gesamtpaket, das immer zusammen mit dem Stück kommt. Es umfasst eine Fortbildung für die Lehrkräfte und Sozialpädagog*innen sowie einen Workshop zur Nachbereitung für die Schulklassen, der vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert wird. Über 100-mal war das Programm an bayerischen Schulen zu Gast. Im Mai und Juni 2019 sind nun die letzten 15 Aufführungstermine verfügbar. Interessierte Schulen können sich an das Junge Theater Augsburg wenden. Am 4.4. gibt es eine Aufführung in Augsburg im Gymnasium St. Stephan, die nach Rücksprache zum Kennenlernen besucht werden kann.

TPZ: Das Theaterpädagogische Zentrum am Jungen Theater freut sich über eine nie da gewesene Nachfrage. In der laufenden Spielzeit wurden schon jetzt deutlich mehr Projekte realisiert als sonst innerhalb eines ganzen Jahres: Über 50 Schul- und Klassenprojekte gehören dazu, es gibt Kooperationen mit vielen weiteren Institutionen, wie z.B. dem Kommunalen Präventionsrat oder einer Bildungsinitiative der LEW, sowie EU-Projekte zum Thema Resilienz und vieles mehr. Die Nachfrage nach theaterpädagogischen Angeboten sei gestiegen, so der Leiter des TPZ Volker Stöhr, aber auch das außergewöhnlich hohe Engagement des etwa zehnköpfigen Teams und die gute, nachhaltige Vernetzung mit weiteren Partnern seien der Grund für die sehr hohe Auslastung.

Kinder- und Jugendtheater: »Patricks Trick« ist die erste Zusammenarbeit des JTA mit »Aktion Mensch«. Das Stück befasst sich auf tiefgründige, kluge und heitere Weise mit den Themen Behinderung und Inklusion und erzählt darüber aus der Perspektive von Kindern und ihren Fragen. Dank der Förderung von »Aktion Mensch«, die für den Zeitraum 2018 und 2019 geplant ist, können zusätzlich zu den Vorstellungen unentgeltliche Workshops angeboten werden. Die Nachfrage ist so groß, dass schon jetzt alle geplanten Workshops ausgeschöpft wurden. Im Augenblick sucht das JTA nach Möglichkeiten, noch weitere anbieten zu können. Im Rahmen der Produktion gab es auch mehrere Netzwerktreffen zum Thema Inklusion mit dem Ergebnis, dass versucht wird, eine inklusive Theatergruppe auf die Beine zu stellen. Ein erster Schnupperworkshop findet am 18.5. von 10 bis 12 Uhr statt. Die nächsten Aufführungen von »Patricks Trick« sind im Mai.

Bild: Frauke Wichmann

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