Hereinspaziert, hereinspaziert!

Das Staatliche Textil- und Industriemuseum (tim) öffnet am 12.05. wieder seine Pforten

Augsburg. Nach knapp achtwöchiger Schließung geht im Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim) kommende Woche die Corona-bedingte Zwangspause zu Ende. Wie tim-Museumsdirektor Dr. Karl Borromäus Murr heute mitteilte, öffnet das tim ab 12. Mai 2020 seine Pforten wieder für den öffentlichen Besucherverkehr. Das Museum folgt damit den heute von der Bayerischen Staatsregierung beschlossenen Lockerungsmaßnahmen im Zuge des Abflauens der Corona-Infektionen im Freistaat.

Murr: „Wir freuen uns sehr, dass das tim ab kommender Woche wieder allen Menschen offen steht. Gerade in Krisenzeiten ist Kultur ein lebenswichtiger Kitt für unsere Gesellschaft. Sie bietet die Möglichkeit, die Krise im Lichte der Vergangenheit zu reflektieren und daraus neue Impulse und Ideen für die Zukunft zu entwickeln. Dies ist momentan wichtiger denn je. Denn: Kultur macht Sinn!“
Gleichzeitig betonte Murr, dass der Museumsbetrieb unter Beachtung zusätzlicher Hygieneregeln stattfinden wird. So gilt in den Ausstellungsräumen Maskenpflicht, auch der Mindestabstand von 1,5 Metern muss eingehalten werden. Gruppenführungen sind momentan noch nicht im üblichen Umfang möglich, ebenso sind einige Mit-Mach-Stationen nur eingeschränkt zugänglich.

„Bei der Öffnung aller Teilbereiche des Museums gehen wir Schritt für Schritt und mit Bedacht vor, passen uns der jeweils gegebenen aktuellen Situation an“, so Murr. Dies betrifft auch die Vorführungen der Textilmaschinen. „Unsere Web- und Strickmaschinen sind zunächst nur durch die Glasscheibe zu sehen. Das geschieht aus besonderer Verantwortung gegenüber unseren älteren Mitarbeitern. Insgesamt gilt: der Schutz der Gesundheit hat oberste Priorität.“

Murr verspricht den Besucherinnen und Besuchern spannende kulturelle Erlebnisse für die nahe Zukunft: „Wir haben für Sie auch während der Zeit der Schließung weitergearbeitet. Auf Sie wartet ab 19. Mai 2020 die große neue Sonderausstellung „Amish Quilts meet Modern Art“. Einzigartige historische Quilts der amerikanischen Amish People treffen auf hochklassige zeitgenössische Kunst und befassen sich mit der wichtigen Frage, wie wir als Gesellschaft zusammen leben möchten - angesichts der aktuellen Krise eine zentrale Frage für die Zukunft. Zudem bereichert die Künstlerin Esther Irina Pschibul mit faszinierenden Interventionen die tim-Dauerausstellung. Und last but not least erleben Sie im Foyer des tim die außergewöhnlichen Fotos von Karl Lagerfeld, die der international renommierte Fotograf Daniel Biskup im Jahr 2002 von dem berühmten Modeschöpfer im nächtlichen Berlin gemacht hat.“

Das tim hatte am 14. April 2020 wegen der damals dynamischen Ausbreitung des Corona-Virus vorübergehend für den Besucherverkehr geschlossen.

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