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Netztheater
Das Theater Augsburg hat Pause bis 20. September – aber die Diskussion über die Sanierung geht natürlich weiter, zuletzt berichtete die AZ über eine Gruppe um den Architekten Christian Z. Müller, die sich gegen die Unterzeichner des Offenen Briefs wenden soll.
Das Kulturreferat probiert's derweil mit einer Informationsoffensive, unter www.augsburg.de/kultur/theatersanierung findet der interessierte Leser ab sofort umfassende Details zum Theater selbst, zur Sanierung, zu Themen wie Denkmalschutz und Projektgeschichte, dazu Stadtratsbeschlüsse, Kostenaufstellungen, Planübersichten und Fotos. "Es ist mir wichtig, dass alle Informationen transparent sind und permanente Aktualisierung erfahren", so Kulturreferent Thomas Weitzel in einer Pressemitteilung.
Wir empfehlen auf jeden Fall auch einen Blick in die FAQs. Die "Frequently Asked Questions" behandeln u.a. die Auswirkungen auf die freie Szene:
Frage: "Wenn das Theater so viel kostet, leiden dann nicht die freie Kulturszene oder andere Projekte?"
Antwort: "Wird die Sanierung billiger, gibt es nicht automatisch mehr Gelder für andere Projekte. Das Theater als zentrale Stätte Augsburger Kulturproduktionen wird hingegen auch Initiator für Projekte der freien Szene sein. Von dort werden auch wieder Gelder in die freie Szene fließen."
Radio Eriwan hätte es nicht schöner formulieren können: Im Prinzip ja, aber an diesem Leid wird sich auch nichts ändern, wenn wir den Schuppen abreißen...
Also dann, gute Lektüre!
(flo)
Foto: Christian Menkel






