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Kultur

Quo vadis Gaswerk?

Es wird spannend: Am 26.09. startet die "Zukunftswerkstatt Gaswerk"...

Die Umgestaltung des Augsburger Gaswerks ist eine der spannendsten und aufwendigsten Projekte der Stadt in den kommenden Jahren. Die "Zukunftswerkstatt Gaswerk" startet am 26. September - auch die Öffentlichkeit ist gefragt. Hier die entsprechenden Infos aus dem Rathaus:

Das ehemalige Gaswerk-Gelände in Oberhausen soll zu einem neuen und dynamischen Raum für Augsburg entwickelt werden. Was genau auf dem Areal entstehen soll, ist noch offen. Daher hat der Kulturausschuss die "Zukunftswerkstatt Gaswerk" beschlossen, die nach Ideen zur Nutzung des Geländes fragt. Hier arbeiten Bau- und Kultur- sowie Wirtschafts- und Finanzreferat übergreifend zusammen. Als Eigentümer des Geländes sind auch die Stadtwerke beteiligt.

Eine von den Stadtwerken veranlasste und finanzierte Machbarkeitsstudie hat Anfang des Jahres den Umzug des Kulturparks West aus der ehemaligen Reese-Kaserne auf das Gaswerkareal als möglich bewertet. Da das Gelände aber deutlich mehr Raum bietet, soll in der Zukunftswerkstatt erarbeitet werden, wie bestmögliche Voraussetzungen für Augsburger Kreative, Unternehmer, Stadtakteure, Bewohner und Bürger geschaffen werden können.

Verfahrenstechnisch ist die Zukunftswerkstatt zweistufig aufgebaut. In einem ersten Teil werden im September und Oktober sechs ganztägige themenspezifische Workshops durchgeführt, zu denen ein möglichst breiter Querschnitt an potentiellen Nutzern und Mietern des Areals, aber auch Vertreter von Universität, Hochschule und Architektur sowie der benachbarten Anwohner eingeladen wurden.

Die Zielgruppen sind:
- Anwohner aus den Stadtteilen Kriegshaber und Oberhausen sowie Vertreter anderer Stadtteile
- Kreative, Gewerbe und Dienstleister
- Kultur-, Kreativwirtschaft und Gastronomie
- Künstler, Musiker und aktuelle Nutzer des KuPa West
- Künstler, Musiker, Jugend- und Interkultur
- Universität, Hochschule, Institutionen und Architekten

Unter www.augsburg.de/gaswerk werden ab Ende September regelmäßig aktuelle Ergebnisse, Zusammenfassungen, Bilder und Videos aus den Workshops veröffentlicht. Parallel können sich alle Interessierten über das Online-Portal einbringen und eigene Ideen an die Stadt schicken. Am Freitag, 26.09., wird die Plattform freigeschaltet.

Der ergebnisoffene Prozess wird von externen Moderatoren geleitet und mündet in die zweite Stufe: die eigentliche Zukunftswerkstatt Gaswerk, die am 15. November im Rathaus stattfindet. Ab 14 Uhr werden die Ergebnisse und die weiteren Verfahrensschritte öffentlich diskutiert. Danach bereiten die Moderatoren die Ergebnisse in Form von Entwicklungsszenarien und Follow-ups für das Jahr 2015 vor.

Das Konzept zur Zukunftswerkstatt stammt von Bastian Lange, Experte für Kreativwirtschaft, sozioökonomische Transformationsprozesse und Raumentwicklung. Er leitet das Berliner Forschungs- und Strategieberatungsbüro “Multiplicities” und ist als externer Berater – unter anderem auch der EU-Kommission - von den Stadtwerken beauftragt worden, die Workshop-Teilnehmer im ergebnisoffenen Prozess der Zukunftswerkstatt zu unterstützen. Mit seinem Team wird Lange die Workshops moderieren und als Experte unterstützen. "Bastian Lange und das Team von Multiplicities garantieren Klarheit, Fokussierung und Ausgeglichenheit in dem Workshop-Prozess",so Kulturreferent Thomas Weitzel. (PM/flo)

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