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Startklar fürs Gaswerk?
Am Donnerstag hat der Augsburger Stadtrat einen Grundsatzbeschluss zur Entwicklung des Gaswerksgeländes zum "Kultur- und Kreativareal" gefällt, unter Berücksichtigung "der Unterbringung eines Teils des Theaters". Vor der Sitzung wurden elftausend Unterschriften für den Verbleib des Kulturpark West am jetzigen Standort an der Sommestraße an OB Kurt Gribl übergeben. Die Künstler "fordern, gewachsene Strukturen nicht aufzulösen und wollen ihren Standort nicht aufgeben", so der städtische Liveticker lakonisch.
Die Popkulturbeauftragte und der Beauftragte für Kultur- und Kreativwirtschaft reagieren auf die Befürchtungen der Mieter des Kulturpark West mit einer wöchentlichen Sprechstunde unter dem Titel "Startklar fürs Gaswerk-Areal".
2017 laufen die Verträge des Kulturpark West in der ehemaligen Reese-Kaserne aus. "Dann wird es einen dauerhaften Ort für Augsburgs Künstler und Kreative geben: das Gaswerk-Areal in Oberhausen", so die optimistische Ankündigung des Büros für Popkultur. "Bis die ersten Umzugskisten gepackt sind, gibt es viele Fragen: Haben wir dort die Räume, die wir brauchen? Wann können wir umziehen? Was wird die Miete kosten?" Die Stadt geht mittlerweile von einem Einzug der ersten Mieter im Jahr 2018 aus, bis 2019 soll der gesamte Kulturpark West umgesiedelt sein.
Die Popkulturbeauftragte Barbara Friedrichs und Colin Martzy, Beauftragter für Kultur- und Kreativwirtschaft, stehen ab 23.12. wöchentlich für Informationsgespräche zur Zukunft auf dem Gaswerkgelände zur Verfügung und zwar jeden Mittwoch, von 17 bis 18 Uhr, im Ballettsaal des Kulturhaus Abraxas.
Für eine bessere Planung wird um Anmeldung unter sprechstunde-gaswerk@augsburg.de oder 0821-324-1562 gebeten. Selbstverständlich kann man auch spontan vorbeikommen, zusätzliche Termine sind nach Absprache möglich. (PM/flo)






