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Wasser Kraft Musik
Wasser und Musik passen ja sowieso gut zusammen. Mit Eric Zwang Eriksons audiovisueller Performance "Wasserkraft in Augsburg" bekommt die UNESCO-Bewerbung jetzt auch ein interessantes künstlerisches Detail, das Stadthistorie und Stadtmusik verbindet.
Auf der Basis von Fotos aus den Archiven des Textilmuseums hat der Augsburger Musiker, Fotograf und Videokünstler einen leicht nostalgischen Bilderreigen zusammengestellt, der großartige Bilder zeigt und durch die Livemusik einen dichten, atmosphärischen und modernen Klangmantel bekommt. Verantwortlich dafür zeichnen, neben Eric selbst, die Augsburger Musikkoryphäen Walter Bittner am Schlagzeug und Sampler sowie Stephan Holstein am Saxofon.
Unterteilt in drei Abschnitte, Genesis – Opus – Agonie, endet die Performance nach rund 45 äußerst kurzweiligen Minuten mit der Umstellung der großen Textilfabriken auf Dampfkraft in den 30er Jahren, die auch mit den ersten Filmaufnahmen einhergeht.
Bleibt zu hoffen, dass die Premiere am Samstag im tim nicht das letzte Mal war, schon allein wegen des Fotos der Kaminbauer bei der Brotzeit in luftiger Höhe mit St. Ulrich im Hintergrund – quasi das Augsburger Pendant zum berühmten New Yorker "Lunch atop a skyscraper". (flo)






