Neue Listening-Bar: Analoger Jazz in Stereo
Verfasst von Neue Szene am 25.08.2025
2x im Monat wird im Jazzclub über eine erstklassige HiFi-Anlage aus dem letzten Jahrtausend Musik beschallt
Es ist nur schwer zu fassen: Wie das Hamburger Abendblatt meldet, ist in der Nacht zu Mittwoch, 10.10., Nils Koppruch gestorben. Der 1965 geborene Hamburger Musiker und Maler war mit seiner Band Fink und als Solokünstler häufig in Augsburg zu Gast. Erst vor Kurzem hatte er mit Songwriter-Kollege Gisbert zu Knyphausen die Formation Kid Kopphausen gegründet. Im November wollte die Band im Ostwerk auftreten.
Nils Koppruch hat mit Fink das Genre Deutsch-Americana quasi im Alleingang erfunden und steht für zahlreiche der schönsten Songs, die je in unserer Sprache verfasst wurden. Er schreibe seine eigene Volksmusik, soll er der Zeit einmal gesagt haben. Im Pavian war er vor ein paar Jahren als Maler zu Gast und seitdem haben viele Augsburger einen Koppruch an der Wand, Nils verkaufte seine "Cheap Art" für Preise, bei denen andere Künstler nicht mal den Pinsel anfeuchten.
Es ist immer schwer, über das letzte Mal zu reden, aber nach dem Tourauftakt-Konzert von Kid Kopphausen im September in München war Nils dermaßen gutgelaunt, dass es wohl selbst dem Teufel angst und bange wurde.
Wie man aus Hamburg hört, ist Nils "einfach eingeschlafen". Wir werden dich vermissen, Cowboy!
Foto oben: Andreas Hornoff, unten: Dennis Williamson
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