Cannabis wo kaufen? Onlineapotheke oder Headshop?

Cannabis ist ein wertvoller Bestandteil der Medizin geworden, viele Betroffene werden damit behandelt, sofern der Arzt das Naturmittel verordnet hat. Aber wo wird ein solches Betäubungsmittelrezept am besten eingelöst? Lieber direkt im Coffeeshop oder doch lieber in einer seriösen Onlineapotheke?
Onlineapotheke und Apotheke als einzige Wahl
Noch ist Cannabis in Deutschland nicht legal, ergo stehen auch keine Coffeeshops zur Verfügung. Der Kauf erfolgt somit logischerweise bei der Online Apotheke oder bei einer Apotheke vor Ort. In Kürze könnte sich das aber ändern, denn die Ampelregierung plant in Deutschland die Legalisierung von Cannabis. Und wie sieht es dann mit der Beschaffung aus? In erster Linie sieht alles danach aus, als ob auch nach der Legalisierung die Apotheke der erste Anlaufpunkt bleibt. Der Grund hierfür ist schnell erklärt, die Qualität lässt sich in der Apotheke optimal überprüfen. Außerdem darf der Verkauf von Cannabis nur durch erfahrenes Personal erfolgen, das steht im Supermarkt oder in der Drogerie nicht zur Verfügung.
Die Onlineapotheke oder die klassische Apotheke?
Die Politik hat längst den Nutzen von Cannabis erkannt und trotzdem gibt es immer wieder Schwierigkeiten und Diskussionen, eben ganz, wie man es aus Deutschland kennt. Besser vorbereitet sind da die Apotheken, denn die sind bereits jetzt Versorger für jene, die Cannabis vom Arzt verordnet bekommen. Künftig könnten vor allem Onlineapotheken profitieren, wenn es Deutschland tatsächlich gelingt, die Legalisierung auf den Weg zu bringen. Denn die Hemmschwelle ist niedriger, die Altersprüfung ist ebenfalls möglich und Onlineapotheken sind was den Versandhandel angeht heute teilweise schneller als Apotheken vor Ort.
Welche Rolle können Coffeeshops spielen?
So ganz geeinigt hat man sich auf einen genauen Entwurf und die Rahmenbedingungen des Gesetzes noch nicht. Auch gibt es noch keine Termine, wann die Legalisierung hierzulande beschlossen werden könnte. Und doch ist die Hoffnung groß, auch für Headshops, die dann eine noch größere Rolle spielen könnten.
Namhafte Unternehmen wie Smokestore könnten künftig auf dem Markt eine noch wichtigere Rolle spielen als ohnehin schon. Immerhin arbeiten in Headshops erfahrene Personen, die nicht nur wertvolle Informationen über Cannabis geben können, sondern auch die Eignung für eine Qualitätsprüfung besitzen. Ob es allerdings diesbezüglich zu einer Zustimmung seitens der Politik kommt, bleibt abzuwarten. Das Beispiel der Niederlande zeigt, dass Apotheken und Headshops parallel zueinander funktionieren können, wie Deutschland die Freigabe des Cannabis handhaben möchte, wird sich zeigen.
Warum Cannabis interessant für Konsumenten ist
Wer heute Cannabis konsumieren möchte, findet dazu einen Weg, leider keinen legalen. Weder ist es zulässig, Cannabis beim Dealer an der Ecke zu kaufen, noch ist der Eigenanbau erlaubt. Allerdings gibt es mehrere medizinische Studien, die belegen, dass einige gesundheitliche Probleme mit Cannabis gemindert werden können.
Für Konsumenten ergibt sich daher eine neue Möglichkeit, wenn THC als Wirkstoff freigegeben wird. Bislang ist eine Verordnung durch den Arzt nur nach langen Prüfwegen möglich und auch dann ist noch lange nicht jeder Arzt bereit, dieses Rezept auch wirklich auszustellen. Die Hoffnung, künftig weniger Aufwand und mehr Nutzen zu haben, ist bei vielen chronisch Kranken besonders hoch.

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