Die Zukunft des Eiskanals ist gesichert

Die Zukunft des Eiskanals ist gesichert

Der Stadtrat hat eine Lösung zum Wassermanagement am Eiskanal beschlossen. Aufgrund wiederholtem Niedrigwasser im Lech war zuletzt der Trainings- und Wettkampfbetreib nicht mehr gesichert.

In den kommenden vier bis fünf Jahren werden am Zufluss zum Eiskanal zwei Regulierungsbauwerke errichtet. Damit kann auch bei wenig Wasser trainiert werden, Wettkämpfe können stattfinden.

Strategische Bedeutung des Eiskanals
Das ist auch wichtig im Hinblick auf die Bewerbung der Stadt München für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Augsburg ist dabei als Austragungsort für Kanu-Wettkämpfe vorgesehen.

Finanzielle Situation
Der Bau der Regulierungsbauwerke kostet etwa 3,5 Millionen Euro. Bis zu 60 Prozent der Kosten könnten Bund und Freistaat Bayern leisten. Das hat Ministerpräsident Dr. Markus Söder im Oktober in Aussicht gestellt.

Jürgen K. Enninger: Kanusport für die Zukunft am Eiskanal sichern
„Der Eiskanal ist nicht nur ein Symbol für unsere Sportgeschichte, sondern auch ein Garant für die Zukunft des Kanusports in Augsburg“, so Sportreferent Jürgen K. Enninger. „Wir wollen die Kanustrecke fit machen für Olympia und zukunftsfähig aufstellen. Auf der Grundlage unserer Vorschläge schaffen wir dafür eine solide Basis und sichern zugleich langfristig den Betrieb des Eiskanals. Die Regulierbauwerke sind dafür absolut notwendig und verursachen keine verlorenen Kosten. Die Pumpenlösung wäre eine Aufbauvariante, die in Folge auf den bestehenden Maßnahmen aufsetzen könnte.“

Weitere Informationen unter: augsburg.de/eiskanal

Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg

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