Magazin
Do the Azonto!
Ich weiß nicht, was mir lieber ist. Klar war unser Discofox beim Abschlussball auch nicht gerade das, was John Travolta berühmt gemacht hat, aber wenn sich die junge Generation nun mit Gangnam & Co. rumschlagen muss – ob das so viel cooler ist? Sei's drum, der Planet dreht sich weiter und dank YouTube schwappen neue Tanzstile in die alte Welt, dass es eine wahre Freude (für Tanzschulen) ist.
Aktuell fahren alle auf Azonto ab und so kann man nun auch im Juze Kanalstraße - wo vor noch gar nicht allzu langer Zeit ein Breakdancer auf Krücken für Furore sorgte - einen Nachmittag lang den Szenetanz aus Ghana lernen. "Azonto vereinigt traditionelle mit modernen Elementen. Bewegungen des täglichen Lebens werden nachgeahmt, für Freestyle wird viel Raum gelassen", heißt es in der Ankündigung. "Die schnellen rhythmischen Bewegungen erinnern entfernt an HipHop- oder Streetdance und sind durchaus clubtauglich."
Am 17. August wird der ghanaische Dance-Coach Charles Tun junge Leute zwischen 13 und 29 Jahren beim Lernen des Tanzes unterstützen und mit ihnen eine Choreografie einstudieren. Der Eintritt ist frei, Anmeldung erforderlich unter wsw@werkstatt-solidarische-welt.de oder 0821/37261. Der Workshop ist eine Kooperation von Werkstatt Solidarische Welt e.V. und dem Stadtjugendring. Dauer: 15-18 Uhr.
Wir wünschen Hals- und Beinbruch!
(flo)






