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Feiern bis zum Morgengrauen
Weiteres Pilotprojekt zur Aufhebung der Sperrzeit für Diskotheken und Clubs gestartet
Die Club & Kulturkommission Augsburg e.V. (CUKK) hat sich erfolgreich für die Aufhebung der Sperrzeit im Rahmen eines weiteren Pilotprojektes eingesetzt. Bereits im vergangenen Jahr hatte die CUKK ein Konzept zur Aufhebung der Sperrstunde ausgearbeitet und dem Ordnungsreferenten Frank Pintsch sowie dem Ordnungsamtsleiter Andreas Bleymaier vorgelegt. Dieser erste Pilotversuch lief bis 31.12.2023 und wurde bereits evaluiert. Die Stadt Augsburg und die Club & Kulturkommission blicken positiv auf den beanstandungs- und beschwerdefreien Versuch zurück.
Aus diesem Grund besteht nun für Club-Betreiber*innen die Möglichkeit, eine auf zunächst sechs Monate befristete Aufhebung der Sperrzeit beantragen zu können. Demzufolge dürfen diese Diskotheken und Clubs dann über 5 bzw. 7 Uhr hinaus geöffnet bleiben. Bislang mussten die Veranstaltungsräume in Augsburg aufgrund der vom Freistaat vorgegebenen Sperrzeit zwischen 5 und 6 Uhr schließen. Das Formular inklusive der Bedingungen und Begründungen für eine Zulassung der Aufhebung der Sperrstunde lässt sich auf der Website der Club & Kulturkommission unter www.clubundkultur.com finden.
Von der aufgehobenen Sperrzeit profitieren insbesondere künstlerisch-musikalische Performer*innen, sowie ein junges Publikum, an dessen Bedürfnisse sich angepasst wird. Ein Mehrwert ergibt sich aber auch für die Bürger*innen und die Nachbarschaft. Besucher*innen verlassen die Veranstaltungsstätte nicht geballt zu einem gesetzten Zeitpunkt, sondern über mehrere Stunden hinweg in kleineren Gruppen, wodurch weniger Lärm entsteht. Mit der Möglichkeit, die Sperrzeit aufzuheben, ergeben sich für das Nachtleben in Augsburg neue Wege zur nachhaltigen Öffnung in Richtung eines jungen Publikums in der lokalen Club- und Kulturszene. Das betrachtet die Club & Kulturkommission als großen Fortschritt. Vorstand Bernhard Klassen: “Wir freuen uns insbesondere über den Mehrwert, den das Publikum durch die aufgehobene Sperrstunde hat. Das Angebot von künstlerischen Acts kann ausgeweitet werden und zieht auch Menschen aus dem Umland in die Stadt. Wir wünschen uns, dass auch das weitere halbe Jahr erfolgreich umgesetzt werden kann.“ (pm/lina)






