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Finanzen verwalten: Endlich ein Überblick über das eigene Geld
Finanzen verwalten: Endlich ein Überblick über das eigene Geld
Warum du deine Finanzen verwalten solltest
Bei den Fragen „Kümmerst du dich genug um deine Finanzen?“, „Hast du deine Ausgaben im Griff?“, und „Ist dein Erspartes gut angelegt?“ läuft es vielen kalt den Rücken runter und ein schlechtes Gewissen macht sich breit. Geld ist etwas, was man gerne hat, doch sich damit zu beschäftigen ist mühselig. Eine Umfrage des Marktforschers GfK im Auftrag des Bankenverbands hat gezeigt, dass nur rund die Hälfte der Befragten sich regelmäßig Zeit für die eigenen Finanzen nimmt und 22 Prozent sich sogar selten bis nie damit befassen.
Dabei gibt einem das Interesse an der eigenen finanziellen Situation viele Möglichkeiten, mehr Freiheiten und mehr Kontrolle, was sich positiv auf das eigene Stresslevel auswirkt. Finanzielle Sicherheit erlaubt es, ein zufriedeneres Leben zu führen.
Warum du ein Budget erstellen solltest
Grundlegend für eine solide finanzielle Grundlage ist zu wissen, wohin das eigene Geld geht. Budgetierung erlaubt es uns dabei, das Einkommen abzüglich der Ausgaben zu betrachten, um gut informierte finanzielle Entscheidungen treffen zu können.
In diesem Schritt sollten auch die eigenen Ausgaben überdacht werden und insbesondere wenn man in der Vergangenheit dazu geneigt hat, viel Geld unnütz auszugeben, die eigenen Ausgaben realistisch zu überdenken und zu senken. Hierbei ist es natürlich so, dass man die Lebensunterhaltungskosten nur schwer senken kann. Unterhaltungsausgaben, wie auswärts essen gehen, Geld für Kleidung und anderen Luxus kann man jedoch gut überdenken. Es gibt verschiedene Budgeting Tools, die einem dabei helfen können, einen besseren Überblick über die eigenen Finanzen zu erhalten. Dabei gibt es sowohl digitale als auch analoge Möglichkeiten. Manche managen ihr Geld gern mit Exceltabellen, andere benutzen Budgeting-Apps wie beispielsweise YNAB (You Need A Budget). Manche schwören auf die Umschlagmethode, bei der nach der Lohnzahlung für jeden anfallenden Kostenpunkt ein fixer Geldbetrag vom Konto abgehoben wird, der durch vier geteilt wird und in jeweils einen Umschlag gesteckt wird. So weiß man, was man jede Woche ausgeben darf. Wichtig ist hierbei, Kosten, die vielleicht nicht so regelmäßig auftreten wie die Autoversicherung, Weihnachtsgeschenke und Co. zu vergessen. Im besten Fall lagert man solche Kosten auf die monatlichen Ausgaben um.
Wenn das Budget erstmal steht, ist es an der Zeit, sich darüber klar zu werden, was die eigenen Ziele eigentlich sind. Wer kaum oder noch keine Rücklagen hat, sollte unbedingt damit anfangen, einen Notfallfond aufzubauen, der genutzt werden kann, wenn unerwarteterweise hohe Summen auf einen zukommen. Vom Ersatz unabdingbarer Haushaltsgeräte, die kaputt gegangen sind, zu medizinischen Eingriffen, oder dem Auto, dessen Reparaturkosten höher als erwartet waren - all das sind Gründe, weshalb man den Notfallfond gegebenenfalls nutzen muss. Falls so ein Fall auftritt, ist es extrem wichtig, den Fond so schnell wie möglich wieder aufzufüllen.
Außer dem Notfallfond ist außerdem die höchste Priorität, Schulden abzubezahlen. Hierbei sollte man immer die nötigen Mindestzahlungen priorisieren, und danach nach und nach jegliche Kredite abbezahlen - im Idealfall solche mit einem hohen Zinssatz zuerst.
Investieren - die besten Tipps
Es gibt viele verschiedene Dinge, in die man investieren kann und die sich lohnen können. Welche die Beste ist, hängt von ganz verschiedenen Faktoren ab, wie der eigenen Sparrate, wie risikofreudig man ist und bis wann man sparen möchte. Für die meisten Langzeitsparer die einfach mehr aus ihrem Geld rausholen wollen lohnt sich aber das Investment in sogenannte ETFs, welche immer mehrere Firmen abbilden und daher weniger Risiko tragen als Einzelaktien.
Man sollte im Vorhinein allerdings ein bisschen Recherche betreiben, um die beste App um Aktien zu kaufen zu finden.
Fazit
Abschließend kann gesagt werden, dass eine gute Finanzplanung die Grundlage für den Erfolg ist. Wenn man weiß, wo man sein Geld her hat und wofür man es ausgibt, kann man besser planen und spart auf lange Sicht. Auch wenn es manchmal schwerfällt, ist es wichtig, diszipliniert zu sein und nur das auszugeben, was nötig ist. Durch eine gute Finanzplanung behält man den Überblick über die eigenen Ausgaben und sichert so eine finanzielle Sicherheit.
Bildquelle: Pixabay






