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Gribl prüft Hausverbot für AfD-Chefin
Nach den Aussagen von AfD-Chefin Frauke Petry zum Schusswaffengebrauch an der deutschen Grenze erwägt OB Kurt Gribl ein Hausverbot. Am 12.02. sollte Petry beim Neujahrsempfang der Augsburger AfD sprechen.
Wie Gribl nach eigenen Angaben dem Augsburger AfD-Stadtrat Thorsten Kunze am Sonntagabend telefonisch mitteilte, ist der Auftritt von Frau Petry in Augsburg "unerwünscht". "Die Stadträte der AfD werden von mir aufgefordert, Frau Petry mit einer klaren inhaltlichen Positionierung auszuladen oder den Neujahrsempfang gänzlich abzusagen", so Gribl. "Dies sind Äußerungen, die verfassungsfeindlichen Charakter haben. Wir machen in Augsburg zudem eine besondere Sensibilität als Friedensstadt geltend. Dass an gleicher Stelle, an der Friedenspreisträger für den Brückenbau bei Konfliktlagen gewürdigt werden, solches Gedankengut öffentlich geäußert werden könnte, ist mir unerträglich."
Gribl will demnach prüfen, ob aufgrund der Aussagen ein Hausverbot gegen Frauke Petry ausgesprochen werden kann. Laut Gribl hat AfD-Stadtrat Kunze "bereits signalisiert, dass man der Stadt Augsburg nicht schaden wolle". Gegenüber dem Mannheimer Morgen hatte die AfD-Bundesvorsitzende geäußert, man müsse "notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen, damit nicht weiter so viele unregistrierte Flüchtlinge über Österreich einreisen können." (PM/flo)






