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Kresslesmühle: "Grab? Nein, danke!"

Beirat und Gesellschafter der Kresslesmühle fühlen sich genötigt, Gerüchten zu widersprechen, Peter Grab könne neuer Mühle-Chef werden...

Wer den Schaden hat – braucht für Spekulationen nicht zu sorgen. Seit dem Stimmenverlust von Pro Augsburg bei der Stadtratswahl am 16. März wird viel über die Zukunft von Peter Grab (Bildmitte) gemutmaßt, der bisherige Sport- und Kulturreferent soll in den künftigen Planungen der Mehrheits-CSU keine Rolle mehr spielen. Beirat und Gesellschafter der Kresslesmühle fühlen sich nun genötigt, Gerüchten zu widersprechen, Grab könne Nachfolger der Mühle-Geschäftsführerin Gabriele Spiller werden, die im Dezember 2013 nach nur knapp einem Jahr den Bettel hingeschmissen hat.

In einer Erklärung des Beirats heißt es: "Aus aktuellem Anlass ist es den Gesellschaftern und dem Beirat der Kulturhaus Kresslesmühle gGmbH wichtig, ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass sich am Status Quo der derzeitigen Geschäftsführungsstruktur nichts ändern wird." Mit "großer Verwunderung" hätte man von angeblichen Kontakten zwischen der Mühle und dem noch amtierenden dritten Bürgermeister erfahren. "Dem widersprechen wir entschieden. Es wurden und werden auch keine Gespräche mit Peter Grab hinsichtlich einer möglichen Beschäftigung geführt", so die Gesellschafter.

Die Kresslesmühle bleibt dabei, "in einem mit der neuen Stadtregierung anstehenden Evaluierungsprozess zu erarbeiten, welche Impulse die Mühle für die kulturpolitische und interkulturelle Öffnung der Gesellschaft und der Verwaltung geben kann und in welcher Organisationsstruktur das geschehen soll". Bis dahin führen Klaus Meier als Programmleiter-Kabarett und York Gärtner als Geschäftsführer das Bürgerhaus. Die Spekulationen hält der Beirat "für einen untauglichen Versuch, Gesellschafter und Beirat eines selbständigen Unternehmens vor vollendete Tatsachen zu stellen."

Mittlerweile hat Pro Augsburg reagiert und fordert eine Entschuldigung von den Kresslesmühlern für ihre "unglaubliche Wortwahl". Die Nennung von "Personen und Gruppierungen" in einem "solch spekulativen Zusammenhang" sei "diskreditierend und beschädigend", schreiben Beate Schabert-Zeidler, Rudolf Holzapfel und Frank Dietrich. (flo)

Foto: Christian Menkel

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