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Pouya darf bleiben - vorerst
"In sprichwörtlich letzter Sekunde formte sich heute Abend eine soziale Plastik in den Zwischenräumen oberer Verwaltungsorgane, politischer Entscheidungsträger und zivilgesellschaftlicher Akteure, die einen Aufschub bis 15. Januar ermöglicht", schrieb das Grandhotel Cosmopolis am Donnerstagabend.
Der afghanische Flüchtling und Künstler Ahmad Shakib Pouya, der lange in Augsburg lebte und seit den Anfangszeiten im Grandhotel aktiv war, darf zunächst in Deutschland bleiben. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, stand schon am Flughafen in Frankfurt, um "freiwillig" in seine alte Heimat zu fliegen. Dadurch hätte er der Abschiebung entgehen und später wieder nach Deutschland einreisen können.
Zahlreiche Privatpersonen hatten sich für den perfekt integrierten Pouya eingesetzt, aber auch Institutionen wie der Stadtjugendring Augsburg und Politiker wie MdB Ulrike Bahr (SPD) oder Bundestgasvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne).
"Jedoch gilt nach wie vor: Pouya darf nicht dauerhaft in Deutschland leben und muss am 15. Januar 2017 nach Afghanistan ausreisen", so das Grandhotel.
"Ich bin überglücklich, dass ich vorerst bleiben darf. Ich danke allen Menschen, die sich für mich eingesetzt haben", sagt Pouya im Interview in der SZ. (flo)






