Stadtteilgespräche - Der Podcast der Stadt Augsburg

Städtische Podcast-Reihe thematisiert gesellschaftlichen Zusammenhalt

In der zweiten Folge geht es um Formen der Teilhabe und den Kitt, der das Miteinander in der Stadt fördert

 Neue Szene-Redaktionsleiter Markus „Maxe“ Krapf im Gespräch mit Oberbürgermeisterin Eva Weber
 Stadtpfarrer Gerhard Groll (St. Thaddäus/Heiligste Dreifaltigkeit) als Gesprächspartner zu Gast
 Diskussion zu Möglichkeiten, um Menschen zu erreichen
 OB Eva Weber sieht hohen Erklärungsbedarf politischer Maßnahmen
augsburg.de/podcast

In der Podcast-Reihe „Augsburger Stadtteilgespräche“ geht es in der zweiten Folge um das Thema „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“

Mit dem Podcast-Format werden die „Augsburger Stadtteilgespräche“ thematisch über den Kreis der
Stadtregierung hinaus mit unterschiedlichen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern nachbereitet. Im Gespräch mit Neue Szene-Redaktionsleiter und „11er“-Gastronom Markus „Maxe“ Krapf geht Oberbürgermeisterin Eva Weber der Frage nach, wie sich das Corona bedingte Abstand- und Distanzhalten auf das „Wir“ in der Stadt auswirkt. Als Gast in der Runde ebenfalls mit dabei ist Gerhard Groll, Stadtpfarrer der Katholischen Pfarreiengemeinschaft St. Thaddäus und Heiligste Dreifaltigkeit in Kriegshaber.

OB: „Corona deckt Schwachstellen des Miteinanders auf“

Im Gespräch wird Teilhabe als Basis für gesellschaftlichen Zusammenhalt identifiziert. „Wir sind soziale Wesen, die Interaktion brauchen, um agieren und funktionieren zu können. Stattdessen müssen wir auf Distanz gehen und Abstand halten. Das ist das Gegenteil von dem, was den Menschen ausmacht“, so Oberbürgermeisterin Eva Weber. Gleichzeitig, so die Stadtchefin, zeige Corona aber auch deutlich die Schwachstellen des Miteinanders.

Pfarrer Groll: „Bis heute sind viele Menschen weggeblieben“

Pfarrer Gerhard Groll berichtet im Gespräch von den Veränderungen in seiner Pfarrei: „Den Zustand wie vor dem ersten Lockdown haben wir nicht mehr erreicht. Die Leute sind weggeblieben, bis heute.“ Die Hürden, sie zurückzugewinnen, sind „dank“ Corona um Einiges höher geworden. Daher beschäftigt sich der Podcast auch eingehend mit der Frage, wie Menschen anzusprechen sind, um sie für das Miteinander zu erreichen. Auch Meinungen von Bürgerinnen und Bürgern aus Kriegshaber dazu sind zu hören.

Politik von oben funktioniert nicht

Um den gesellschaftlichen Zusammenhalt nicht noch mehr zu strapazieren, wie dies durch Corona ohnehin bereits der Fall ist, empfiehlt OB Eva Weber, dass vor allem die Maßnahmen für den Infektionsschutz besser erklärt werden müssten. „Nur ‚von oben‘ funktioniert das nicht. Wir haben daher immer versucht, die Regeln zu erklären, die wir aus Berlin oder München erhalten haben“, so die OB. Andernfalls drohe die Stimmung in der Gesellschaft zu kippen.

Wunsch nach gegenseitigem Vertrauen

Mit Blick auf Weihnachten hegt Pfarrer Gerhard Groll den Wunsch, „dass die Menschen wieder mehr gegenseitiges Vertrauen zeigen.“ Zuversicht und Gelassenheit seien auch in der Corona-Zeit verlässliche Wegweiser. OB Eva Weber wünscht sich für die Augsburgerinnen und Augsburger, dass sie mit offenen Augen durch die Stadt gehen – in dem Bewusstsein, Teil dieser wunderschönen Stadt zu sein. „Ich wünsche mir, dass das Vertrauen da ist, dass wir als Gemeinschaft funktionieren. Denn das tun wir.“

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