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Mit der Straba nach Kingston
Es ist nicht im eigentlichen Sinne ein Ruhmesblatt, aber besser später als viel später: 40 Jahre nach der ersten Idee haben sich Augsburg und Königsbrunn mehr oder minder darauf geeinigt, die Straßenbahnlinie 3 um knapp fünf Kilometer Richtung Süden zu verlängern.
Bei der Vereinbarung zwischen den beiden Bürgermeistern Kurt Gribl und Franz Feigl, Landrat Martin Sailer und Stadtwerke-Geschäftsführer Walter Casazza erinnerte Feigl an seinen Vorvorvorgänger im Amt: "Am 9. September 1975 hat der damalige Bürgermeister Friedrich Wohlfarth an den Augsburger OB Hans Breuer geschrieben, mit der Bitte, Königsbrunn in die Untersuchungen zur Weiterführung der Uni-Trasse mit einzubeziehen."
Wenn die jeweiligen Stadträte und der Kreistag nun zustimmen, werden die Augsburger Stadtwerke mit Bau und Betrieb des "Lechfeldexpress" beauftragt. Von einem Fertigstellungstermin ist noch nicht die Rede, Sailer wählte die Formulierung "in absehbarer Zeit". Vom Königsbrunner Zentrum bis zum Königsplatz soll die Straßenbahn dann etwa eine halbe Stunde lang unterwegs sein - wenn es nicht gerade die Christkindlstram ist, eine durchaus annehmbare Sache. Die Baukosten für die Trassenverlängerung werden auf rund 34 Millionen Euro geschätzt. (PM/flo)
Bild oben: Endhaltestelle in Haunstetten West; unten: Franz Feigl, Martin Sailer, Kurt Gribl, Walter Casazza (v.l.)
Fotos: swa/Thomas Hosemann






