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Wie der Kaffee nach Augsburg kam
Wer Kaffeehäuser in Augsburg für die Erfindung bisweilen straffälliger Gastronomen hält, sollte am kommenden Mittwoch in eines der traditionsreichsten Cafés der Stadt kommen. In einem Themenabend des Stadtarchivs im Café Dichtl erklärt Referentin Agnes Mayer "Die Kaffeehauskultur in der freien Reichstadt Augsburg im 18. Jahrhundert".
Damals war nicht die Frage zwischen Latte oder Bio: "Es war auch vorgeschrieben, wie viele katholische und protestantische Kaffeehäuser es geben durfte", so die Ankündigung. Thematisiert werden natürlich auch die gesellschaftlichen Gruppen, die damals die neuen gastronomischen Einrichtungen besuchten, und die Reaktionen der Augsburger Bevölkerung. Und auch der Kneipenstopp ist keine Erfindung der Gegenwart, die Anzahl der Kaffeehäuser war selbstverständlich schon im 18. Jahrhundert streng reglementiert.
Termin: Mittwoch, 14.05., Café Dichtl (Maximilianstraße 18), 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. (PM/flo)
Foto: Café Dichtl






