Das können die FCA-Fans von der kommenden Saison erwarten

Das können die FCA-Fans von der kommenden Saison erwarten

Die abgelaufene Spielzeit lief für den FC Augsburg alles andere als nach Plan. Erst zum Ende der Saison 2020/21 war es die Rückkehr von Markus Weinzierl, die für die nötigen Punkte zum Klassenerhalt führte. Nur rund ein Jahr später scheint seine Zeit beim FCA bereits wieder abgelaufen. Weinzierl ist es während der gesamten Saison nicht gelungen, die Mannschaft in ruhigere Gewässer zu lenken. Für die Verantwortlichen steht also eine richtungsweisende Sommerpause an. Wir schauen, was sich beim FCA ändert und was die Fans von der kommenden Saison erwarten können.

Weinzierl ohne Glück

Zum Ende der Saison 2020/21 übernahm Weinzierl den abstiegsbedrohten FCA und sicherte mit ihm die Klasse. Mit dem ehemaligen Aufstiegstrainer sollte es dann wieder zurück ins gesicherte Mittelfeld der Tabelle gehen, doch das Ziel wurde in der vergangenen Saison sichtlich verfehlt. Die gesamte Spielzeit über befand sich die Mannschaft im Abstiegskampf und hat erst am letzten Spieltag die Klasse gesichert. Trotzdem wollten Reuter und Co. mit Weinzierl weitermachen. Überraschend zog allerdings der Trainer selbst die Reißleine und verkündete am letzten Spieltag der abgelaufenen Saison seinen Rücktritt. Dementsprechend irritiert zeigte sich auch Sportchef Stefan Reuter: „Dass man sich erst nach dem letzten Spieltag zusammensetze, sei über Monate, und auch noch in der letzten Woche mit Markus, so kommuniziert worden. Er hat ja selbst in Pressekonferenzen oft genug bestätigt, dass wir uns nach der Saison zusammensetzen“, so Reuter gegenüber Spox zum Weinzierl-Aus.

Weinzierl geht - Maaßen übernimmt

Doch trotz des plötzlichen Trainer-Aus, haben die Verantwortlichen beim FCA schnell eine vielversprechende Lösung gefunden. So wird der ehemalige BVB-Nachwuchstrainer Enrico Maaßen den Job an der Seitenlinie der Fuggerer übernehmen. Maaßen leistet seit Jahren starke Arbeit in Dortmunds U23 und galt auch als Kandidat für die Rose-Nachfolge bei den Profis. Nun wird er seine erste Stelle in der Bundesliga beim FCA antreten. Dabei dürfte es durchaus von Vorteil sein, dass so schnell ein neuer Trainer gefunden wurde. So kann die Kaderplanung mit dem neuen Übungsleiter abgestimmt werden. Denn auch in diesem Bereich steht im Sommer noch einiges an Arbeit ins Haus. Fest stehen bislang auf jeden Fall die Abgänge der beiden Routiniers Alfred Finnbogason und Jan Moravek.

Was geht auf dem Transfermarkt?

Allerdings wird es sicher auch noch andere Veränderungen am Kader geben. Unter anderem kehren die Leihspieler, Felix Götze, Maurice Malone, Lukas Petkov, Jozo Stanic und Benjamin Lenesis zunächst zurück. Dabei bleibt abzuwarten, ob sie unter dem neuen Trainer eine Rolle spielen, oder ob sie noch einmal bei einem anderen Verein ihr Glück suchen sollten. Das will auch Ersatztorhüter Tomas Koubek. Seit der Verpflichtung von Rafal Gikiewicz sitzt der Tscheche größtenteils auf der Bank und wartet auf seine Spielzeit. Deshalb will auch er sich im Sommer verleihen lassen, um Spielpraxis zu sammeln. Noch mangelt es allerdings an Angeboten. Anders sieht es hingegen bei Ruben Vargas aus. Der Offensivspieler hat in der vergangenen Saison das Interesse mehrerer Vereine geweckt. Der Schweizer zog sich allerdings vor dem Nations League Spiel gegen Portugal eine schwere Muskelverletzung zu und wird voraussichtlich die gesamte Vorbereitung verpassen. Ein Wechsel scheint jetzt auf jeden Fall erst einmal in weite Ferne gerückt.

Das können die Fans von der neuen Saison erwarten

Noch eine Saison im Abstiegskampf will beim FCA niemand. Natürlich ist der Klassenerhalt das Saisonziel Nummer 1. Immerhin geht man nach dem Abstieg von Fürth und Bielefeld und dem gleichzeitigen Aufstieg der beiden Traditionsclubs Schalke 04 und Werder Bremen mit einem der kleinsten Etats der Liga an den Start. Trotzdem will Maaßen beim Trainingsauftakt eine neue Euphorie entfachen. Vor allem Ricardo Pepi soll in seiner zweiten Saison besser Fuß fassen und ein wichtiger Teil der Mannschaft werden. Mit der Meisterschaft wird der FCA voraussichtlich auch in der kommenden Saison nichts zu tun haben. Bei Betway Fussball sind die Bayern mit einer Quote von 1,20 (Stand 18.6.) wenig überraschend wieder der große Favorit. Im DFB-Pokal hingegen kann und soll mehr gehen, als das Zweitrundenaus in der vergangenen Saison. Los geht es für den FCA am 31. Juli gegen den Oberligisten Blau-Weiß Lohne. Eine Woche später steht dann der Bundesliga-Auftakt gegen den SC Freiburg an.

Auch wenn in der Sommerpause noch einiges an Arbeit auf die Verantwortlichen beim FCA ansteht, können sich die Fans auf die kommende Saison freuen.

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