Der Richtige Mahlgrad UND Seine Bedeutung Bei Der Kaffeezubereitung

Wer die Welt bereist, den erwartet je nach Region unterschiedlicher Kaffee. Das ist das Besondere am Kaffee. Er wird überall auf der ganzen Welt getrunken. In vielen Regionen ist er überaus beliebt und doch trinkt man ihn überall auch ein bisschen anders. Wer also um die Welt reist und sich für Kaffee interessiert, der hat auch die Möglichkeit, das Genussgetränk für sich nochmal ganz neu kennenzulernen. Unter anderem liegt diese Vielfalt des Kaffees auch am Mahlgrad. Denn wieso schmeckt der Kaffee je nach Kultur so unterschiedlich? Das liegt teilweise an den Bohnen, an der unterschiedlichen Art der Zubereitung, natürlich auch am verwendeten Equipment. Nicht zuletzt sind geschmackliche Unterschiede aber auch am Mahlgrad festzumachen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, sich mit dem Mahlgrad von Kaffee zu beschäftigen, um zu verstehen, wieso er in diesem Zusammenhang so wichtig ist. Welche Mahlgrade gibt es überhaupt?

Eine Frage des Mahlgrads

Der Mahlgrad ist bezogen auf den Kaffee sehr wichtig, denn er entscheidet unter anderem darüber, dass der Kaffee am Ende ausgewogen und auch aromatisch schmeckt. Woran liegt das? Die gleiche Menge Wasser extrahiert aus grob gemahlenem Kaffee in der gleichen Zeit weniger Aromen als aus feinem Pulver. Je länger die Extraktionszeit, desto gröber wird am Ende das Kaffeepulver werden. Nur der türkische Mokka bildet eine Ausnahme für diese Regel. Man kann dies an einem Beispiel verdeutlichen, wenn man den Espresso aus dem Siebträger betrachtet. Hier beträgt die Extraktionszeit etwa 25 bis 30 Sekunden. Bei einem Kaffee aus einem herkömmlichen Handfilter sind es hingegen etwa zwei bis drei Minuten. Würde man dazu übergehen, einen Espresso mit grobem Kaffeepulver zuzubereiten, dann würde das Wasser hierbei viel zu schnell fließen. Es käme zu einer sogenannten Unterextraktion. Das Ergebnis: ein geschmacksloses Ergebnis. Bei einem zu feinen Kaffeepulver würde das Wasser im Handfilter hingegen viel zu lang benötigen, um durchzulaufen. Es würden zu viele Aromastoffe extrahiert werden. Am Ende käme ein bitterer und sämiger Kaffee zustande, der dann auch noch Kaffeesatz erschaffen würde.

Mahlgrad und Zubereitung

Wenn also der Mahlgrad nicht zur Art der Zubereitung passt, dann kommt es zu der beschriebenen Überextraktion oder Unterextraktion. Das kann man an zwei Merkmalen des Kaffeepulvers festmachen. Zunächst lösen sich die Aromastoffe von Kaffee leichter heraus, wenn er feiner gemahlen wird. Denn das feine Kaffeepulver bietet dem Wasser eine größere Oberfläche. Auf der anderen Seite ist das Pulver je nach Mahlen dichter oder loser. So verdichtet sich der Kaffee beim Kontakt mit Wasser entweder leichter oder eben schwieriger. Für jede Art der Zubereitung gibt es letztlich den richtigen und entsprechenden Mahlgrad. Nach dem persönlichen Empfinden und vor allem abhängig von der verwendeten Kaffeesorte kann dies etwas variieren.

Welche Mahlgrade können unterschieden werden?

Oftmals spricht man von einem groben, mittleren und feinen Mahlgrad. Aber was kann man sich unter diesen abstrakten Begriffen konkret vorstellen? Es wird sogar noch komplexer, weil sich diese besagten Mahlgrade noch weiter unterscheiden lassen. Beispielsweise ist von „sehr grob“ und „mittelgrob“, aber auch von „fein“ und „sehr fein“ die Rede. Außerdem kommt noch hinzu, dass es auf keiner Kaffeemühle einen Mahlgrad gibt, der mit Worten angegeben wird. Herkömmlich sind hier Zahlen von 1 bis 10, die den Mahlgrad wiedergeben. Sehr hochwerte Ausführungen geben einem noch die Möglichkeit, etwas feiner zu justieren. Innerhalb verschiedener Gradstufen kann beispielsweise zwischen hausstaubfein und mehlfein unterschieden und reguliert werden. Bei mittleren Mahlgraden sind Unterscheidungen zwischen sandfein und zuckerfein „state oft the art“. Auch bei den groben Graden gibt es noch genauere Unterteilungen. Hier ist bei manchen Maschinen von Tafelsalz bzw. Schrot die Rede. Die Extraktionszeit kann ein guter Anhaltspunkt dafür sein, wie sich der Mahlgrad Ihrer favorisierten Zubereitungsart zuordnen lässt. Denn letzten Endes geht es ja um den persönlichen Geschmack: zu wissen, mit welchem Mahlgrad und welcher Variante der Zubereitung der eigene Kaffee am besten schmeckt; egal, was andere vielleicht davon halten würden.

Mehr als eine Komponente

Die Rolle der Kaffeemühle sollte man bei der Frage des Geschmacks aber niemals vergessen. Allgemein ist es so, dass niemals eine Komponente über das Wesen des Kaffees entscheidet und das ist vielleicht auch ein Grund, warum das Getränk weltweit so beliebt ist. Es gibt sehr viele verschiedene Wege, Kaffee zu brühen und viele Arten, Variationen zu finden und die Produktion leicht abzuwandeln. Das Mahlen an sich ist eine Komponente, doch das zugrundeliegende Gerät, die Bohnen, die Sorten etc. sind auch niemals zu unterschätzen. Und als Liebhaber des Kaffees kann es sich auf jeden Fall anbieten, die umschriebene Faustregel zu kennen und zu wissen, was sie im Groben (oder Feinen) aussagt. „Je kürzer die Extraktionszeit bei der Zubereitung des Kaffees, desto feiner der Mahlgrad“, was letzten Endes auch bedeutet: „je kürzer die Extraktionszeit, also die Zeit, in der das Wasser durch das Kaffeemehl hindurchläuft, desto feiner der Mahlgrad“, so der weit verbreitete Leitsatz.

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