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Zeit des Umbruchs
Die Auswirkungen des bayerischen Judenedikts auf die schwäbischen Landjudengemeinden (1813–1850)
Mit der Eingliederung in den bayerischen Staat Anfang des 19. Jahrhunderts begann für das schwäbische Landjudentum sowohl in rechtlicher als auch in sozialer Hinsicht eine neue und einschneidende Phase. Der Vortrag thematisiert auf Grundlage von Dr. Claudia Rieds Dissertation die Situation schwäbischer Landjudengemeinden während der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Mit welchen rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen sahen sich deren Mitglieder nach ihrem Übergang an das Königreich Bayern konfrontiert? Wie wurde die speziell in Bayern für Juden geltende Gesetzgebung in der Praxis umgesetzt? Welche nachhaltigen Auswirkungen hatte sie auf die jüdische Sozial- und Wirtschaftsstruktur.
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Jüdisches Museum Augsburg Schwaben
Jüdisches Museum Augsburg Schwaben
Halderstraße 6 – 8
86150 Augsburg
Deutschland
Das Jüdische Museum Augsburg Schwaben wurde 1985 in der eindrucksvollen Augsburger Synagoge eingerichtet. Es versteht sich als historisches Museum, das aus der jüdischen Geschichte in Bayerisch-Schwaben heraus Bezüge zu gegenwärtigen gesellschaftlichen Fragen herstellt. Es ist ein Ort, an dem Aspekte von Migration, Integration, Heimat und Kultur aus der Perspektive einer Minderheit diskutiert werden. Und es ist ein Ort, an dem gezeigt wird, dass Vielfalt weder Bedrohung noch Bereicherung, sondern Normalität ist.






