Die Lesung widmet sich den Erfahrungen von Flucht, Vertreibung und Neubeginn nach dem Ende des 2. Weltkriegs
Im Mittelpunkt stehen die Schicksale der rund 14 Millionen Deutschen, die aus Ostmitteleuropa nach Deutschland und Österreich vertrieben wurden, darunter fast 1,9 Millionen Menschen, die bis 1952 nach Bayern kamen – viele von ihnen aus Böhmen, Mähren und Sudeten-Schlesien.
Aus persönlichen Erinnerungen, literarischen Texten, zeitgenössischen Zeitungsberichten, Fotografien sowie audiovisuellen Dokumenten entsteht eine vielstimmige Annäherung an diese Umbruchszeit. Thematisiert werden Erfahrungen von Verlust und Gewalt und ebenso die Versuche, unter schwierigen Bedingungen ein neues Leben aufzubauen sowie die Reaktionen der Aufnahmegesellschaft.

