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30 Jahre "Daheim sterben die Leut"
Der Titel ist längst ein geflügeltes Wort, nicht nur im Allgäu: Vor 30 Jahren feierte "Daheim sterben die Leut'" Premiere. Die überwiegend mit Laiendarstellern gedrehte Low-Budget-Heimatsatire wurde zum Überraschungserfolg, für den Bundesfilmpreis nominiert und mit dem "Goldenen Einhorn" der "Alpinale" in Bludenz ausgezeichnet. Zum Jubiläum präsentiert das Thalia am Donnerstag, 08.10., um 19.30 Uhr eine neue digitale Fassung und hat dazu prominente Gäste eingeladen: Leo Hiemer und Klaus Gietinger (Drehbuch/Regie) sowie Kameramann Marian Czura.
Der satirische und kritische Allgäufilm zeigt den Kampf eines Bauern gegen die Fernwasserleitung als groteskes Duell zwischen Stadt und Land, Tradition und Fortschritt, Bauernschläue und Behördendummheit – in dem noch der Teufel persönlich über die Nichteinhaltung der Gebote wacht... Im Anschluss an die Vorführung stehen die Gäste natürlich für ein Gespräch mit dem Publikum zur Verfügung. (PM/flo)






