Augsburg in der Weimarer Republik: Aufbruch – Stabilisierung – Kapitulation

Wie lebte es sich in unserer Stadt vor 100 Jahren? Neues Augsburg-Buch von Renate Weggel

Wie lebte es sich in Augsburg vor 100 Jahren? Wie beeinflusste die ‚große‘ Politik die Entscheidungen vor Ort? Welche Rolle spielte die NSDAP? Entstand in den angeblich Goldenen Zwanzigern wirklich eine neue Lebensqualität? Wie ‚modern‘ wurde die Stadt? Augsburg in den 1920er Jahren – ein spannendes, aber weitgehend unerforschtes Jahrzehnt. Es war durch eine große Aufbruchsstimmung in Richtung Demokratie und Moderne gekennzeichnet, zugleich belasteten die Auswirkungen des verlorenen Krieges die Gesellschaft und die Wirtschaft. Daraus resultierten soziale Probleme.

Die Weichen für den Aufstieg des Nationalsozialismus wurden deshalb bereits relativ früh gestellt. Daneben trugen Kunst und Kultur, die modernen Transportmittel und nicht zuletzt der Tourismus zu einem Lebensgefühl bei, das die Großstadt Augsburg prägte. Anhand von bisher überwiegend ungenutzten Quellen wird diese Zeit dargestellt, eingeordnet und von der Autorin Renate Weggel erklärt, wie Augsburg sich im Kontext von Bayern und Reich doch eigenständig entwickeln konnte. Das Werk ist im Verlag Friedrich Pustet erschienen und ist in allen gut sortierten Buchhandlungen ab sofort erhältlich.

ISBN 978-3-7917-3602-0 896 Seiten, 344 z. T. farbige Abb., Hardcover 69 €, auch als E-Book

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