Begeistertes Publikum und eine musikalische Reise rund um die Welt
Verfasst von Neue Szene am 20.04.2026
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Ein explosiver Blues und Rock-Abend im Spectrum Club Augsburg
Seit etlichen Wochen geht es schon durch alle einschlägigen Newsportale in Form von Text- und Bildbeiträgen und vor allem „Reels“ (d.h. Kurzvideos), die „The Zac Schulze Gang“ in (fast) allen Lebens- bzw. Gitarrensituationen zeigen und hörbar machen. Insofern blieb wohl kaum jemandem verborgen, wer da Augsburg heimsuchen wird: Zac Schulze steht für Gitarrenakrobatik und zudem Sangeskraft mit Leib & Seele! Dabei kann er weitaus mehr als Bluesrock, denn auch Einflüsse von Punk, Funk, Country, Jazz, Soul, Metal und Pop fließen mit ein in sein phänomenales Spiel.
Man konnte ihn und seine beiden passgenauen Gang-Kollegen Ben Schulze (drums) und Ant Greenwell (bass, voc) bereits letztes Jahr zweimal im Bombig Bar & Garage erleben. Ein Leckerbissen für Augen und Ohren, doch mit einer viel zu kleinen Bühne für dermaßen viel Energie und Dynamik. Daher organisierten Bombig-Chef Tommi Lindner und Spectrum-Geschäftsführer Ufuk Aykut eine weitaus größere Spielwiese unter dem Motto „Bombig goes Spectrum mit The Zac Schulze Gang“. Und diese große Bühne gab es am vergangenen Dienstag (3.2.2026) im Spectrum Club Augsburg!
Das international bekannte Bluesrock-Trio aus Gillingham / Südostengland tobte dort allerdings nicht alleine, denn als Support-Act betätigten sich die „Augsburger Lokalmatadoren des Bluesrock“, nämlich Clemens Beisch & Rory's Heritage mit Clemens himself an Gitarre & Mikro, „Meise“ am Bass und „Randy Andy“ am Schlagzeug. Klar, dass die Augsburger Band namensgetreu insbesondere den legendären Gitarrenheld Rory Gallagher huldigte. Und so bekam man viele seiner berühmten Nummern zu hören, natürlich auch das allseits erwartete „A Million Miles Away“.
Alles in allem eine gute Einstimmung auf die „British Invasion 2.0“. Ohne Aufwärmen kam das Headliner Trio um Zac Schulze gleich zur Sache: Der Opener, ihre kraftvolle Bluesrock-Nummer „Hole in my Pocket“, dessen humorvoller Text mit launigem Mienenspiel und Gesten begleitet wurde und somit auch schauspielerische Talente der Band offenbarte. Abgesehen davon eine extrem dynamische Bühnenpräsenz, die Zac bei seinen wilden Gitarrensoli sogar bis in hinein in den Publikumsraum ausdehnte. Die Songs des Trios umfassten weitere Eigenkompositionen, aber auch Interpretationen von Klassikern, wie Rory Gallagher‘s „Top Priority“, Jimi Hendrix’s „Voodoo Chile“ oder „I’m a Man“ von der Spencer Davis Group und dramatisch „Whole Lotta Love“ von Led Zeppelin. Als Höhepunkt schließlich ein Potpourri aus berühmten Gitarrenriffs vom „Day Tripper“ der Beatles bis hin zur „Stairway to Heaven“ von Led Zepplin, dabei Slapstick-artig in Szene gesetzt, doch gleichwohl eine würdige Reminiszenz an die Guitarheroes vergangener Zeiten.
Fazit: Bluesrock-Invasion mit zwei hervorragenden Bands und Könnern ihres jeweiligen Metiers – Große Bühne zu kleinem Preis!
Weitere Informationen zu The Zac Schulze Gang unter www.zacschulzegang.rocks
Text: Joe Cantner, Fotos: Danny Anzaldua
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