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Bau-Stoffe im tim
Das Augsburger Textil- und Industriemuseum tim blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2012 zurück. Insgesamt 103.000 Besucher zählte das tim und ist damit erneut das erfolgreichste Landesmuseum außerhalb Münchens, wie Leiter Karl Borromäus Murr am Mittwoch auf der Bilanzpressekonferenz bekanntgab.
Die kommende Sonderausstellung "Textile Architektur" soll laut Murr ein weiteres Highlight werden: "Es geht um Design, moderne Architektur und nachhaltiges Bauen, Stichwort Klimaschutz. Wir sind und bleiben auch mit dieser Ausstellung ein Museum im Hier und Heute, ein Haus, in dem Geschichte Zukunft hat", so Murr.
Bayerns Forschungsminister Wolfgang Heubisch wird die Sonderschau im tim am 19. April eröffnen. Die Ausstellung soll bis 06. Oktober dauern und findet in Kooperation mit der Bayerischen Architektenkammer statt. "Vom Nomadenzelt bis zur Münchner Allianz-Arena, auf 1.000 Quadratmetern Fläche führt die sinnlich gestaltete Sonderausstellung den faszinierenden und vielfältigen Einsatz von Textilien in der Architektur vor Augen", so Murr, der auch ein "spannendes Mit-Mach-Programm für Kinder und Erwachsene" ankündigte.
Unter fünf Leitbegriffen - Dach, Zelt, Schirm, Vorhang und Luftblase - will sich die Ausstellung dem weit gefächerten Themenkreis "Textile Architektur" nähern. Im Mittelpunkt sollen Architekturprojekte der jüngeren Zeitgeschichte stehen, wie das Münchner Olympiastadion. Auch die Ausstellungsarchitektur soll aus textilen Materialen beschaffen sein, mit einer begehbaren Luftblase als Highlight.
Die Bilder zeigen den Schweizer Pavillon in Madrid 2003, die Frankfurter Commerzbankarena und das "Inflatable Teahouse" des japanischen Architekten Kengo Kuma (Fotos: tim)






