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Neuer Sound für die Ballonfabrik
Das 2010 gestartete, selbstverwaltete und nichtkommerzielle Kulturzentrum in der Ballonfabrik ist längst ein etablierter Veranstaltungsort der alternativen Szene in Augsburg mit bis zu fünf Konzerten wöchentlich. Dabei gerät allzu leicht in Vergessenheit, dass beim Betreiberverein Awaka e.V. alles ehrenamtlich geleistet wird. Und natürlich ist bei der angestrebten und auch verwirklichten Niedrigschwelligkeit in puncto Vermietungs-, Eintritts- und Getränkepreisen der große Reibach nicht drin – und das ist noch sehr euphemistisch ausgedrückt.
Nach sechs Jahren Betrieb und vermutlich fast schon eintausend Konzerten benötigt die Ballonfabrik nun dringend eine neue Soundanlage: "Die Situation, dass sämtliche Hoch- und Tieftöner funktionieren, kennen wir eigentlich gar nicht, wenn mal alle Monitore gehen - ein Traum!", erzählt André von Awaka.
Nachdem zu Beginn viel privates Geld in die Ausstattung gesteckt wurde und das Equipment immer wieder mit Spenden und Low-Budget-Zukäufen am Leben gehalten werden konnte, soll nun mittels Crowdfunding ein neues, digitales Gesamtpaket kommen: "Am besten wäre natürlich eine komplette Anlage und nicht wieder ein buntes Sammelsurium an Technikelementen aus verschiedenen Jahrzehnten", so André. Wobei die angestrebte Mindestsumme von 5.000 Euro dafür nicht reichen wird, wie Vereinsmitglied Jacob erklärt: "Wenn wir diese Schwelle überschreiten, wollen wir den Rest mit einer Finanzierung stemmen. Wenn wir unser Ziel von 10.000 Euro erreichen, können wir die gesamte Anlage finanzieren."
Also, wer die – auch im Zusammenhang mit der Theatersanierung so vielbeschworene - freie Augsburger Szene unterstützen möchte: Auf www.startnext.com/ballonfabrik kann man Beträge zwischen fünf und tausend Euro spenden und bekommt dafür ein entsprechendes Dankeschön, das von Postkarten über T-Shirts oder einem exklusiven Sampler bis zum "Romantischen Dinner für zwei Personen", einem Jahr freien Eintritt und sogar zum Wunschkonzert reicht. Wer sich noch weiter informieren will: Ein Video zur Ballonfabrik mit vielen Beteiligten findet ihr hier. (flo)
Foto: Screenshot






