Magazin
Oper, Tragödie und Schauspiel zur neuen Saison
»Dalibor«
Oper von Bedřich Smetana
Mit Bedřich Smetanas »Dalibor« eröffnet das Theater Augsburg am 14. Oktober die Opernsaison der Spielzeit 2018/19 im martini-Park. Die historische Begebenheit sowie der daran angelehnte Heldenmythos eines Beschützers der Bauern, dienten Bedřich Smetana und Josef Wenzig als Inspirationsquelle für ihre romantische Oper, die den Drang der Tschechen nach Unabhängigkeit zum Ausdruck brachte. Smetana setzte den Funken der Freiheitsbewegung und die brutale Niederschlagung durch die Machthaber in eine ausdrucksstarke, leitmotivische Tonsprache um, die der bis heute verständlichen Brisanz der Handlung in ihrer Wirkungskraft in nichts nachsteht.
In Szene setzt diese Mischung aus Ritter-Epos und tschechischem »Fidelio« Regisseur Roland Schwab, der unter anderem erfolgreich an der Bayerischen Staatsoper München und an der Deutschen Oper Berlin inszeniert.
Matinée (im Rahmen des Theaterfestes)
23.9.18 11:30 | martini-Park
Werkstatt
9.10.18 18:00 | Foyer martini-Park
Premiere
9.10.2018 18:00 | Foyer martini-Park
Weitere Termine
14.10.2018 18:00 | martini-Park
21.10.2018 18:00 | martini-Park
23.10.2018 19:30 | martini-Park
1.11.2018 18:00 | martini-Park
18.11.2018 15:00 | martini-Park
16.12.2018 18:00 | martini-Park
29.12.2018 19:30 | martini-Park
5.1.2019 19:30 | martini-Park
15.2.2019 19:30 | martini-Park
Die Orestie
Tragödientrilogie von Aischylos
Mord, Rache und Sühne lauten die zentralen Motive in »Die Orestie«, ein 2500 Jahre altes Stück aus der griechischen Antike mit heutiger Wucht, dessen Premiere am 29. September die Eröffnung der Schauspielsaison 2018/19 im martini-Park markiert. In seiner Tragödien-Trilogie skizzierte Aischylos vor fast 2500 Jahren die »Erfindung« eines (vor-)demokratischen Staatswesens, auf deren Fundament unsere heutige westlich-demokratische Grundordnung basiert und deren Existenz gegenwärtig von massiven politisch tektonischen Verschiebungen bedroht erscheint. Regisseur Wojtek Klemm übersetzt die politische Aktualität dieser Trilogie in einer packenden Inszenierung von großer nicht zuletzt körperlich spürbarer Intensität.
Premiere
29.9.2018 19:30 | martini-Park
Weitere Termine
3.10.2018 18:00 | martini-Park
6.10.2018 19:30 | martini-Park
20.10.2018 19:30 | martini-Park
16.11.2018 19:30 | martini-Park
22.11.2018 19:30 | martini-Park
8.12.2018 19:30 | martini-Park
18.12.2018 19:30 | martini-Park
2.1.2019 19:30 | martini-Park
18.1.2019 19:30 | martini-Park
3.2.2019 18:00 | martini-Park
Gas
Schauspiel in drei Teilen von Georg Kaiser
Bevor die neue brechtbühne im Gaswerk im Januar 2019 offiziell eröffnet wird, erwartet die Theaterbesucher am 28. September ein außergewöhnliches Theaterereignis auf dem künftigen Kunst- und Kreativareal in Oberhausen. Regisseurin Antje Thoms, die in der vergangenen Spielzeit Hanoch Levins »Das Kind träumt« auf die brechtbühne brachte, wird Georg Kaisers in den Jahren 1917 bis 1920 entstandene »soziale Tragödie« im denkmalgeschützten Ambiente des sogenannten Kühlergebäudes inszenieren.
In drei Teilen schildert der Autor die Geschichte einer Industriellenfamilie, die ein Gaswerk betreibt. Über mehrere Generationen hinweg erleben sie den Aufstieg und Fall einer Dynastie und den existentiellen Kampf um die Utopie einer besseren Welt gegen die im Dienste des Fortschritts voranschreitende und augenscheinlich menschenverachtende Technisierung der Arbeitswelt. Gewissermaßen ganz unmittelbar am historischen Ort des Geschehens wird das Publikum Augen- und Ohrenzeuge dieses herausragenden Beispiels expressionistischer Dramatik!
Premiere
28.9.2018 19:30 | Kühlergebäude im Gaswerk
Weitere Termine
5.10.2018 19:30 | Kühlergebäude Gaswerk
11.10.2018 19:30 | Kühlergebäude Gaswerk
17.10.2018 19:30 | Kühlergebäude Gaswerk
19.10.2018 19:30 | Kühlergebäude Gaswerk
27.10.2018 19:30 | Kühlergebäude Gaswerk
17.11.2018 19:30 | Kühlergebäude Gaswerk
21.11.2018 19:30 | Kühlergebäude Gaswerk
2.12.2018 18:00 | Kühlergebäude Gaswerk
8.12.2018 19:30 | Kühlergebäude Gaswerk
29.12.2018 19:30 | Kühlergebäude Gaswerk (pm/etz)
Foto: Jan-Pieter Fuhr






