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Theater, Theater...
Während der Bürgerbeteiligungsprozess zur Theatersanierung am 23. Januar fortgesetzt wird, treiben die Kritiker ihr Vorhaben voran, die Augsburger Bevölkerung entscheiden zu lassen. Die oppositionelle Ausschussgemeinschaft aus ÖDP, Polit-WG, Die Linke und Freie Wähler will bei der Stadtratssitzung am 28. Januar den Antrag auf ein Ratsbegehren stellen, also ein vom Stadtrat initiiertes Bürgerbegehren.
Nach der Auffassung der Stadträte Schafitel, Stuber-Schneider, Nowak, Pettinger, Süßmair und Hutter droht eine Belastung des städtischen Haushalts "mit jährlich mindestens 3,85 Mio. Euro ohne Zinsen bis 2039". "Weder ein Oberbürgermeister noch ein Stadtrat ist legitimiert, Entscheidungen mit einer solchen finanziellen Tragweite zu treffen", schreibt die Ausschussgemeinschaft. "Den Bürgern muss klar sein, dass letztlich sie die Kosten zu schultern haben bzw. mit nicht gelösten Problemen leben müssen."
Befürchtet werden Einschränkungen "bei anderen wichtigen Aufgaben wie Schulsanierungen, sozialer Wohnungsbau, Kindergartenplätze, Römisches Museum usw.". Auch die geplante Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuer sei eine Folge der städtischen Finanzpolitik. Andererseits hatte erst vor wenigen Tagen der ÖDP-Stadtrat Christian Pettinger für diese Steigerung plädiert und sie - mit Einschränkungen - begrüßt.
Im Großen Haus findet am Samstag, 23.01., ab 09.30 Uhr ein weiterer Workshop zur Theatersanierung statt, Anmeldung und Info unter kek@augsburg.de oder telefonisch im Kulturreferat: 0821-324 2172. Die Ergebnisse sollen noch am selben Tag um 16.00 Uhr im Theaterfoyer öffentlich präsentiert und besprochen werden. (flo)
Foto: Christian Menkel






