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Den Hirsch gefilzt
Textilmarkt im Textilmuseum – eigentlich logisch. Wobei der zweitägige Event am kommenden Wochenende natürlich kein Flohmarkt für Babykleidung werden wird. Ganz im Gegenteil: Die Veranstalter haben 55 Kunsthandwerker, Textilkünstler und Modemacher aus fünf Ländern eingeladen, die ihre Arbeiten am 23. und 24. November im tim präsentieren.
"Dabei geht es auch darum, zu zeigen, wie lebendig und aktuell die ältesten Handwerkstechniken der Menschheit sind: Spinnen, Weben Filzen, Nähen, Stricken oder Sticken", schreiben die Veranstalterin Barbara Bode aus Eching und Monika Fergg von der Filzwerkstatt in der Kammgarnspinnerei.
Vertreten sind demnach Ateliers, deren Kollektionen auch in New York oder Paris zu haben sind sowie ausgefallene Kreationen wie lebensgroße Tiertrophäen aus Filz. Gezeigt wird eine Vielzahl textiler Techniken: Schmuck aus Golddraht oder Papier, traditionelle Damast-, Leinen- oder Gobelingewebe, experimentelle "blühende Kleider", mit Siebdruck verzierte Lampen. Aber keine Angst: "Natürlich wird auch Nützliches und Tragbares angeboten, von Jacken und Schals über Hüte, Taschen und Teppiche bis zu Spielzeug und Accessoires", heißt es in der Ankündigung.
Zu sehen sind außerdem die Installation "Tanz der Medusen" von Dorothea Reese-Heim und Schauwerkstätten, die Trachtenkulturberatung des Bezirks Schwaben informiert, in der Filzwerkstatt gibt es Workshops und im Museumswerkraum können Kinder bei Stoffdruck selbst kreativ werden.
Termin: 23.-24.11., 09-18 Uhr, Textilmuseum, Eintritt frei. (PM/flo)
Bild oben: Miriam Stark: "Gefilzt statt geschossen", unten: Schmuck von Uli Strempel (Fotos: Textilmarkt)






