Es tut sich was in der Augsburger Gastronomie-Szene

Kulinarische Augsburger Neuigkeiten

Rote Rakete und Schwarze Kiste

Zuletzt traf man nicht nur in den Sozialen Medien, sondern auch im echten Leben recht häufig auf die Vorankündigung des Starts einer gewissen Roten Rakete. Keiner wusste so genau, um was es sich handelt, aber nun herrscht endlich Klarheit. Die Gastronomie-Gruppe der Schwarzen Kiste um Sebastian Hrabak erweitert ihr Portfolio um eine echte Würstchenbude, die demnächst ihren Betrieb in dem kleinen Kiosk in den Moritz-Arcaden aufnehmen wird. Zuvor hatte Hrabak dort bereits mehrere Jahre eine kleine Schwarze Kiste betrieben, die aber genau wie ihre große Schwester neben dem Bungalow an der Gögginger Straße längst wieder der Geschichte angehört. Dafür hat Hrabak schon seit Juni den Mohrenkönig in der Sulzerstraße rundum erneuert und ordentlich auf Vordermann gebracht.

Crepes im Perlachturm

Im Perlachturm hingegen ist das "Projekt Currywurst" nach dem Intervenieren des Augsburger Stadtrats gescheitert, stattdessen wird dort ein Geschäft für Crepes eröffnen. Der neue Betreiber Heinko Steinker scheint also recht flexibel zu sein, was seine gastronomische Konzeption angeht.

Alte Liebe im Bismarckviertel

Im Bismarckviertel hat im Sommer nun endlich die neue "Alte Liebe" eröffnet und Ben Mitschele begeistert seine Fangemeinde wie schon in seinem alten Laden in der Ludwigstraße mit kulinarischen Highlights und bereichtert damit das Augsburger "Hipster-Viertel" enorm.

Safran

In ein äußerst schwieriges Objekt ist Haroon Jalalzai mit seinem Lokal Safran in der Schaezler Straße eingezogen. Mit usbekischen, iranischen und afghanischen Speisen versucht er, in einem Lokal Erfolg zu haben, in dem viele seiner Vorgänger bereits gescheitert sind.

Bitter-Süß in der Altstadt

Unter neuer Führung des Steppacher Konditors Max Ertl läuft ab jetzt das Bitter-Süß am Holbeinplatz in der Augsburger Altstadt weiter. Hier findet der Liebhaber des süßen Genusses also weiterhin alles, was das Herz begehrt.

Aus für den Bungalow

Das Zeitliche gesegnet hat übrigens der Bungalow, offenbar ging das Konzept des ehemaligen Kerosin in der Gögginger Straße am Ende nicht auf. Den toll ausgestatteten Club konnte man mieten, um selber Parties zu veranstalten. Allerdings hat man schon lange nichts mehr von Aktivitäten in diesen Räumen gehört und nun soll der Mietvertrag mit Betreiber Christoph Steinle (August Gin) auch endgültig aufgelöst sein. (max)

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