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Steinklang - Geschichte einer Stadt ab 29. Juli
Seit 10 Jahren in Augsburg etabliert, wird die Reihe STEINKLANG mit Kompositionen für Schlagwerk-Trio von Wolfgang Lackerschmid in diesem Sommer wieder in der St. Anna Kirche zu Gast sein.
Für täglich rund 40 Minuten laden die auf Stein erzeugten Klänge zu einer meditativen musikalischen Reise ein. Start ist am 29. Juli, täglich bis zum 31. August, immer um 16.15 Uhr (außer 7./8./15. und 24.8.)
In einer Zeit, in der bislang ungehörte Klänge, das Entstehen neuer Instrumente und deren Spielweise sich vorrangig im Bereich elektronischer und medialer Entwicklung aufzufinden scheinen, geht Wolfgang Lackerschmid einen, mit der Geschichte seiner Wahlheimat Augsburg unverkennbar verbundenen Weg, hin zu archaischen Klängen und Instrumenten aus Stein, die aufgrund ihrer Einzigartigkeit einer Komplett neuen kompositorischen Herangehensweise bedürfen.
Die Komposition Steinklang, Geschichte einer Stadt widmete Lackerschmid dem Römischen Museum und dessen außergewöhnlicher Akustik. Auf Gramorimba, Steinharfe und Steingong wurde diese dort seit 2009 jährlich in den Sommermonaten zum Klingen gebracht. Seit der dort andauernden Sanierung bekam der Steinklang im Viermetzhof des Maximilanmuseums ein neues Zuhause.
Inspiriert von der neuen Umgebung und der sich dort befindlichen Brunnenfiguren, bearbeitete Wolfgang Lackerschmid seine Kompositionen Neue Reisen des Herkules und Merkur - einst Auftragsarbeiten zu den Augsburger Brunnenfesten - für Schlagwerk-Trio und erweiterte so das musikalische Spektrum der Reihe.
Gespielt vom Steinklang Ensemble werden auch in diesem Jahr als Einleitung zur 20-minütigen Komposition Steinklang, Geschichte einer Stadt einige kürzere Schlagwerk-Kompositionen zu hören sein. (pm/etz)






