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Augsburg steht zusammen gegen rechts
Menschlichkeit statt Hass und Hetze: So demonstriert Augsburg für Demokratie
12.000 Menschen gegen Rechts: Mit Schildern, Reden, Liedern und einem Lichtermeer haben tausende Augsburger:innen erneut gezeigt, dass rechtes Gedankengut keinen Platz in Augsburg hat.
„Wehrt euch, leistet Widerstand, gegen den Faschismus hier im Land“
„Es ist ein Zeichen dafür, wie sehr es die Menschen bewegt, wie sehr es um die Demokratie und unser Zusammenleben geht“, sagte Mit-Organisator Matthias Lorentzen angesichts der Zahl von Menschen, die gekommen waren. Angemeldet hatten die Veranstalter 2500 Teilnehmer. Der Protest richtete sich vor allem gegen eine Partei.
Demo durch "Augsburg gegen rechts" und "Bündnis für Menschenwürde" organisiert
Die Organisatoren von „Augsburg gegen rechts“ und dem „Bündnis für Menschenwürde“ erklärten im Vorhinein, dass es darum gehe, „kurz vor der Wahl ein kraftvolles Zeichen für Vielfalt, Menschenwürde und Zusammenhalt zu setzen“. Auf dem Rathausplatz waren zahlreiche Plakate zu sehen, daneben etliche Fahnen, vorwiegend aus dem linken politischen Spektrum. Der Zuspruch war groß. Wie erwartet, reichte die Teilnehmerzahl aber nicht an die des Vorjahres heran. Am 3. Februar 2024 demonstrierten rund 25.000 Menschen auf dem Rathausplatz.
FCA-Präsident Krapf duldet keinen Rassismus
Fast alle Redner:innen machten darauf aufmerksam, wie wichtig es sei, am Sonntag zur Wahl zu gehen und „eine demokratische Partei zu wählen“. Klar war, wen sie damit nicht meinten: die AfD.
„Wenn 20 Prozent der Menschen die Welt brennen sehen wollen, ist das bitter, aber ich kann es nicht ändern“, sagte Julian Warner, künstlerischer Leiter des Brecht-Festivals. „Wo ich etwas ändern kann, wo ihr etwas ändern könnt, ist in den Gruppen, in den Klassen, in den Vereinen, in denen ihr seid.“
FCA-Präsident Markus Krapf betonte, wie wichtig der Kampf gegen Rechtsextremismus für den Augsburger Traditionsverein sei. „Wir dulden keinen Rassismus, wir dulden kein Schüren von Angst, keine Spaltung der Menschen und schon gar keinen Hass“, so Krapf.
Bildnachweis: Marcus Merk






