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Augsburger Bahnhofsträume
Ah, toll! Wie ein Gemälde... So könnte er mal aussehen. Der Augsburger Bahnhofsvorplatz. Irgendwann mal.
Auf jeden Fall steht das Ergebnis des diesbezüglichen Architektenwettbewerbs fest und das Preisgericht unter Vorsitz des Stadtplaners Franz Pesch (Stuttgart/Dortmund) hat sich für die Arbeit der Landschaftsarchitekten Atelier Loidl aus Berlin entschieden.
"Die vorgeschlagene Gestaltung sieht eine geschickte Bündelung der Verkehrsfunktionen in baumüberstandenen Zonen am nördlichen und südlichen Rand vor. Damit entsteht vor dem Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs eine großzügige Platzfläche, die den Fußgängern vorbehalten ist. Lange Sitzbänke und der wiederaufgebaute Bechtelerbrunnen schaffen hier eine neue Aufenthaltsqualität." Klingt gut, sieht auch gut aus, inwieweit das alles dann realisiert steht ja bekanntlich in den Sternen.
Gleich drei Gewinner gibt es beim Hinterausgang: Beim "Portal West" am Sebastian-Buchegger-Platz empfiehlt die Jury eine Überarbeitung dreier Entwürfe, die sehr unterschiedliche Lösungen vorsehen mit Fahrradparkhaus, Hotelgebäude oder auch einer Überbauung des Zugangs.
Insgesamt haben sich nach Angaben des Stadtplanungsamtes 35 Architekten an dem europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb beteiligt. Alle Arbeiten, Pläne und Visualisierungen sind nun zwei Wochen lang in einer Ausstellung im Martini-Park zu sehen. Die Schau startet am heutigen Freitag, 19.11., und ist bis 04.12. täglich von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Führungen gibt es am 26.11. und 03.12., jeweils um 18 Uhr. (PM/flo)
Foto: Atelier Loidl






