Magazin
Das Ausbildungsjahr 2014 hat begonnen - Chancen für Suchende und Unentschlossene
Das Ausbildungsjahr hat bereits begonnen, doch es springen immer wieder Bewerber ab oder Stellen konnten nicht besetzt werden. Für Ausbildungssuchende ergeben sich somit noch immer Chancen, die richtige Stelle zu finden. Auch für das nächste Ausbildungsjahr kann man sich bereits bewerben. Aber wie kommt man jetzt noch an eine freie Stelle?
Schnupper-Möglichkeiten für Unentschlossene
Für die Zeit nach dem Schulabschluss stellt sich für viele die Frage, welchen Beruf sie einschlagen wollen. Für Abiturienten gibt es zusätzlich das Dilemma von Studium versus Ausbildung. Die Junge Union Unterallgäu will Unentschlossenen helfen und veranstaltet auch dieses Jahr wieder eine Ausbildungsfahrt. Interessierte können sich noch bis zum 23. Oktober bei der Geschäftsstelle der CDU anmelden, solange Plätze verfügbar sind. Am 28. Oktober findet die Ausbildungsfahrt in den östlichen Teil des Landkreises statt, am 29. Oktober die in den westlichen Teil des Landkreises.
Die Fahr führt zu verschiedenen Betrieben, in denen Ausbildungsberufe vorgestellt werden. Interessierte bekommen einen Einblick in kaufmännische, hotelfachliche, gastronomische, gewerblich-technische, soziale oder handwerkliche Berufe. Azubis erzählen von ihrer Ausbildung und beantworten Fragen der Interessierten. Um einen guten Eindruck beim möglichen zukünftigen Arbeitgeber zu machen, empfiehlt sich ein ordentliches Outfit. Bewährt hat sich eine Kombination aus Stoffhose und Sakko. Berufseinsteiger fühlen sich in derart formeller Kleidung anfangs noch unwohl, aber Online-Modehäuser wie Van Graaf führen auch Sakkos, die legerer daherkommen.
Last-Minute-Möglichkeiten für Ausbildungsplatz-Suchende
Wenn das Ausbildungsjahr beginnt, merken einige Azubis schnell, dass sie den falschen Beruf gewählt haben und springen ab. Dann ergeben sich neue Möglichkeiten für Suchende. Manche Betriebe setzen Bewerber, die keinen Platz bekamen, automatisch auf eine Warteliste und melden sich, falls jemand abspringt. Suchende können auch selbst in den Betrieben nachfragen, das macht gleich einen positiven Eindruck. Ein mögliches zusätzliches Gespräch sollte ernst genommen werden und professionell angegangen werden. Die versäumte Zeit wird Nachzüglern nicht als Fehlzeit berechnet, sie müssen den Schulstoff jedoch selbstständig nacharbeiten. In den ersten Wochen handelt es sich dabei um Wiederholung des Schulstoffes und kann gut nachgearbeitet werden. Mitschüler und Lehrer stehen in den meisten Fällen gerne zur Seite.
Bis zum nächsten Ausbildungsjahr kann man die Zeit sinnvoll mit Praktika nutzen und dadurch einen Einblick in die verschiedenen Ausbildungsberufe bekommen. Dadurch schmälern Bewerber die Gefahr, die falsche Ausbildung zu beginnen und steigern gleichzeitig ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz.
Bild: Flickr Suit Shoot, Foreshock, bestimmte Rechte vorbehalten.






