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Ein letztes Mal Modular im Kongress
Es war abzusehen: Das Modular muss sich 2018 einen neues Gelände suchen
Wie der Veranstalter, der Stadtjugendring Augsburg (SJR), meldet, wird das Modular 2017 das letzte im Kongress am Park sein. Als Alternativen nennt der SJR den Plärrer, die Messe sowie das Gaswerk. "In Abwägung diverser Pro und Contras wird in den kommenden Monaten die Wahl des neuen Veranstaltungsgeländes bekanntgegeben", so der SJR.
Mit täglich 10.000 Besuchern ist das Modular rausgewachsen aus dem Kongressgelände. Es gehe darum, "das wetterbedingte Risiko der Freiluftveranstaltung zu minimieren und finanzielle Einbußen auszuschließen. Dies ist auf dem derzeitigen Gelände nicht gewährleistet. Eine Verlagerung in die Kongresshalle ist aufgrund der begrenzten Kapazität nicht möglich", schreibt SJR-Geschäftsführer Helmut Jesske in einer Pressemitteilung. "Das Ziel des SJR ist es, den Erhalt der hohen Qualität möglichst optimal sicherzustellen", ergänzt der SJR-Vorsitzende Franz Schenck.
Im Jahr 2012 fand das Modular zum ersten Mal im Kongress statt, 2013 kämpften Veranstalter und Fans mit Schafskälte und Dauerregen, im Jahr darauf fiel es dem "Berlinale-Konzept" zum Opfer. Die Ausgaben 2015 und 2016 waren überaus erfolgreich, zeigten aber auch die Schwierigkeiten eines Festivals mit 10.000 Besuchern in Gehentfernung zur Stadtmitte. So geriet das Modular zunehmend auch in die Kritik wegen Schäden im "Landschaftsschutzgebiet Wittelsbacher Park". Der Termin 2017 wurde nun laut SJR "bewusst auf Mitte Juni festgelegt, um die im Park nistenden Vögel in der Brutzeit weniger zu stören".
Von 15. bis 17. Juni 2017 wird der Kongress also nochmal gerockt, dann wird's spannend für das Festivalteam. Und wenn wir mal eine Prognose wagen dürfen: Das Modular soll dem gewünschten Kreativareal im Gaswerk final auf die Beine helfen. Wetten? (flo)
Foto: Christian Menkel






