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Nagelprobe erneut bestanden

Die Gestalter der Hochschule Augsburg räumen beim Nachwuchswettbewerb des Art Directors Club Deutschland wieder mächtig ab...

Mit Gold, Silber und Bronze haben Studierende der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Augsburg auch dieses Jahr wieder beim Nachwuchswettbewerb des Art Directors Club Deutschland (ADC) abgeräumt. Die höchste Auszeichnung, den "ADC Nagel in Gold", bekam Bianca Bunsas für ihre Abschlussarbeit "Anatomia Poetica". Silber ging an das Werkschau-Team 2014 sowie erneut an den Vorjahresgewinner Ludwig Rist für "Reim privat. Ein Plädoyer für das Komische". Den Bronzenagel holte Daniela Stölzle für ihr Konzept "So tickt der Kiez". Laut der Hochschule werden nur sehr wenige Einreichungen mit einem ADC-Nagel ausgezeichnet.

Für ihren etwas anderen Anatomieatlas "Anatomia Poetica" untersucht Bianca Bunsas die sprachlichen Wurzeln anatomischer Begriffe. Die oft phantasievollen und bildhaften Wortschöpfungen bilden den Ausgangspunkt für eine Anthologie verschiedenster Texte aus der Literatur. Entstanden ist ein poetischer Anatomieatlas in hoher buchgestalterischer und typografischer Qualität (Betreuer: Stefan Bufler).

Zwei Arbeiten erhielten jeweils Silber. Dazu gehört die im Masterstudiengang Design- und Kommunikationsstrategie verfasste Abschlussarbeit "Reim privat. Ein Plädoyer für das Komische" von Ludwig Rist. Mit Robert Gernhardt fragt er sich "Weshalb muss das Komische ständig aufgewertet werden? Ist es denn kein Wert für sich?" Im zweiten Band seiner Arbeit reimt er sich mit großer Sprachlust eine Welt zusammen (Betreuer: Ulrich Fleischmann, Hans Heitmann).

Der zweite silberne Nagel ging erneut an das Werkschauteam unter der Leitung von Matthias Neumann für ihr Kommunikationskonzept zur Werkschau 2014 mit dem Thema "Perspektivwechsel".

Für ihre Abschlussarbeit "So tickt der Kiez" wurde Daniela Stölzle in der Kategorie "Corporate Design/Identity" mit einem bronzenen Nagel ausgezeichnet. In ihrer Arbeit geht sie dem Flair der fünf Berliner Stadtteile Kreuzberg, Charlottenburg, Marzahn, Wedding und Pankow nach. Ausgehend von ihrer Feldforschung formuliert sie verbale und visuelle Botschaften mit dem Ziel, die charakteristische Atmosphäre auf den Punkt zu bringen. Als öffentliche Projektionsflächen für diese Botschaften dienen Litfaßsäulen und Bierflaschen (Betreuer: Stefan Bufler). (PM/flo)

Foto oben: Werkschau 2014 "Perspektivwechsel", unten: "So tickt der Kiez" (Daniela Stölzle), "Anatomia Poetica" (Bianca Bunsas)

Fotos: Hochschule Augsburg

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