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Neues vom Bus
Die Stadtwerke Augsburg (swa) nehmen zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember einige Änderungen an ihrem Busnetz vor.
"Wir wollen dann und dort fahren, wann und wo unsere Fahrgäste wollen", so Geschäftsführer Walter Casazza. Die Änderungen sollen auf städtebauliche Entwicklungen und Fahrgastzählungen ebenso eingehen wie auf Wünsche der Passagiere und des Personals. Die fünf Straßenbahnlinien sehen die Stadtwerke als Rückgrat des ÖPNV in Augsburg, die Busse übernehmen zumeist die Erschließung der Stadtteile. Und hier hat sich einiges getan: Neue Wohn- und Gewerbegebiete entstehen ebenso wie Freizeiteinrichtungen.
Die wichtigsten Neuerungen ab 11.12. sind ein weitgehend einheitlicher 15-Minuten-Takt der Buslinien untertags. Abends ab etwa 20.30 Uhr gilt künftig ein 30-Minuten-Takt, außer auf den stärker genutzten Linien 32 und 41. Samstags gilt untertags der 20-Minuten-Bustakt, abends der 30-Minuten-Takt. Sonntags ist bis 09 Uhr und nach 20.30 Uhr (auch auf den Linien 32 und 41) ein 30-Minuten-Takt und untertags ein 15-Minuten-Takt vorgesehen.
Die größte Veränderung gibt es im Bereich Lechhausen, Hammerschmiede, Firnhaberau. Statt der Linien 44 und 45 fahren zukünftig auch am Abend und am Wochenende die Linien 22 und 23. Die Linie 22 meidet künftig die staugefährdete Route von der Citygalerie rechts ab, sondern biegt links ab und fährt über den Milchberg, die Maxstraße und den Moritzplatz zum Kö. Ganz neu wird die Buslinie 44, eine schnelle Verbindung von der Hammerschiede über MAN, das Vincentinum und die Karlstraße zum Kö.
In Pfersee erschließt die Linie 42 künftig auch das Wohn- und Gewerbegebiet Sheridan-Park. Beschleunigt wird die Buslinie 21 in Oberhausen und Bärenkeller, die nur noch zu den Öffnungszeiten des Jobcenters und den Betriebszeiten der ansässigen Firmen die Schleife über die Haltestelle Gaswerk fährt.
Nach Angaben der Stadtwerke verspricht das laufende Jahr "einen absoluten Rekord" bei den Fahrgastzahlen. "Das wollen wir 2017 natürlich fortsetzen", so Casazza. Dazu sollen auch die Änderungen im Busnetz beitragen. (PM/flo)
Foto: swa/Thomas Hosemann






