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Stadt stellt Staatstheater-Baustelle neu auf

Stadtrat beendet mit Beschluss die Zusammenarbeit auch für das Bauteil I (Großes Haus) mit der ARGE

▪ Ausschreibung für neues Architekturbüro bereits gestartet
▪ Bauarbeiten am Staatstheater gehen ungehindert weiter
▪ Externes Büro für Projektsteuerung verstärkt Gesamtprojektleitung
▪ Zeitplan und Kostenrahmen werden eingehalten

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 10. April, die Neuaufstellung der Baustelle des Staatstheaters Augsburg beschlossen. Damit ist die Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Architekturbüro Achatz + IMP Ingenieure - kurz ARGE - auch für das Bauteil I (Großes Haus) beendet.

Bereits im vergangenen Sommer hatte sich die Stadt von der ARGE für das Bauteil II (Kleines Haus und Betriebsgebäude) getrennt. Anfang April wurde mit der Ausschreibung der Objektplanung für das Große Haus gestartet, mit dem Ziel, diese bis zu den Sommerferien abzuschließen. Um den reibungslosen Baufortschritt sicherzustellen, hat das Baureferat der Stadt interimsweise ein Objektplanungsbüro damit betraut, die Architektur- und Planungsarbeiten weiterzuführen.

Baureferent Steffen Kercher: „Projekt wird zügig fortgeführt“
Zur aktuellen Beschlusslage für das Staatstheater hält Baureferent Steffen Kercher fest: „Nachdem wir uns bereits für das Kleine Haus und das Betriebsgebäude erfolgreich neu aufgestellt haben, gehen wir diesen Schritt nun auch für das Große Haus. Mit der Neuausschreibung der Objektplanung für das Große Haus stellen wir sicher, dass das Projekt zügig und im geplanten Kostenrahmen fortgeführt werden kann. Dies ist ebenso im Sinne der Bürgerinnen und Bürger Augsburgs, wie auch des Staatstheaters.“

Kulturreferent Jürgen K. Enninger: „Transparenter Bauablauf gewährleistet“
Unterdessen gehen die Bauarbeiten am Bauteil II unter dem neuen Architekturbüro HENN ungehindert weiter. Um die Anforderungen des Großbauprojekts bedarfsgerecht abzubilden, hat der Stadtrat außerdem beschlossen, die stadteigene Gesamtprojektleitung durch ein externes Büro für Projektsteuerung zu verstärken. Die Projektsicherheit in Bezug auf den geplanten Zeit- und Kostenrahmen wird damit weiter erhöht.

Kulturreferent Jürgen K. Enninger sagt hierzu: „Durch die Beauftragung eines externen Projektsteurers werden die komplexen baulichen Herausforderungen im Bauteil II fokussiert vorangetrieben. Wir als künftige Nutzende sind dabei direkt in die Berichtslinie des Projektsteurers einbezogen. So werden Entscheidungswege verkürzt und ein transparenter und zügiger Bauablauf gewährleistet.“ Aktuell kann an der planmäßigen Fertigstellung der Baumaßnahme „Staatstheater Augsburg“ und an der Einhaltung des Kostenrahmens festgehalten werden.

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