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Und alle so: Yeah!
Das wäre doch mal ne schöne Frage fürs Augsburg-Quiz: Wie viele Augsburger Unternehmen wurden bis jetzt mit dem Titel "Kultur- und Kreativpiloten" ausgezeichnet?
Zu den bisherigen drei Preisträgern - "Lab Binear", "Dancing Squirrel" und "Bluespots Productions" – gesellt sich seit ein paar Tagen die Kreativagentur "Yeah". Das siebenköpfige Team lernte sich an der Hochschule Augsburg kennen und zeichnet seit 2013 u.a. für die Szenekneipe "Hallo Werner" verantwortlich. Außerdem arbeitet man beim Modelabel "Liebling" mit, ist Teil des Berliner Start-ups "Exomatch" und liefert als "VG Artists" bundesweit Visuals für Festivals und Künstler wie Robag Wruhme oder Hundreds.
Für Claus Hoffmann, Dominik Liebherr, Daniel Breining, Julia Barton, Matthias Mörtl, Ralph Stachulla und Jakob Nicklbauer (v.l.) ist der Kreativpiloten-Titel nicht die erste Auszeichnung, u.a. holten sie schon Juniorpreise beim "Lucky Strike Design Award" sowie des "Art Directors Club Deutschland". Ihr Motto: "Bild, Code & Herzklopfen".
Hinter der Aktion "Kultur- und Kreativpiloten Deutschland" steht eine Kooperation zwischen dem Bremer Institut für unternehmerisches Denken und Handeln und dem Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes, gefördert durch die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung. Seit 2010 wird die Auszeichnung jährlich an 32 Unternehmen verliehen, 704 Firmen haben sich dieses Jahr beworben. Mit den aktuellen Titelträgern gibt es nun insgesamt 192 deutsche "Kultur- und Kreativpiloten".
Und was sagen die Augsburger Preisträger dazu? "Von der Bundesregierung ausgezeichnet zu werden ist für uns zum einen eine große Ehre, zum anderen aber auch ein Gütesiegel, welches für uns als junge Agentur von großer Bedeutung ist. Dazu kommt, dass es bei den Kreativpiloten keine finanzielle Auszeichnung gibt, sondern ein professionelles Coaching, welches uns hilft, unsere eigene Marke nach vorne zu bringen", so Yeah-Mitglied Ralph Stachulla.
Wir gratulieren! Aber eins müsst ihr uns noch verraten: Wie habt ihr euch die Wahnsinnsadresse www.yeah.de gesichert? Ralph: "War ein hartes Stück Arbeit, aber gar nicht mal unbedingt von finanzieller Seite. Den Inhaber zu identifizieren, geht relativ einfach, dann habe ich angefangen ihm E-Mails zu schreiben. Das Problem ist, dass man als Domainbesitzer gewohnt ist, dubiose Spam-Angebote zu bekommen. Letztendlich haben das gute alte Telefonbuch und ein analoger Brief geholfen. Das fand der Inhaber so sympathisch, dass er uns die Domain zu einem echt fairen Preis verkauft hat."
(flo)






