Was Vermietern alles widerfahren kann

Was Vermietern alles widerfahren kann

Ein Mietverhältnis kann durchaus eine positive Sache für beide Seiten - Mieter und Vermieter - sein, wenn man Glück hat. Sicherlich herrscht in vielen Fällen eine regelrechte Harmonie oder sogar schon ein freundschaftliches Verhältnis, welches von gegenseitigem Vertrauen geprägt ist. Aber leider ist es auch oft ganz anderes der Fall. Mieter beklagen sich zum Beispiel über Nachbarn, von denen man sich Dinge nicht gefallen lassen möchte oder über die Betriebskosten- und Nebenkostenabrechnung des Vermieters. Genau so plagen sich natürlich viele Vermieter auch mit Problemen, die durch ihre Mieter auftreten. Häufig geht es um Mietausfall, Sachbeschädigung oder Lärmbelästigung. So soll tatsächlich sich jeder zweite Vermieter negative Erlebnisse zu berichten haben.

Bei den Vermietern gibt es viele, die nur eine oder zumindest nur wenige Mietwohnungen vermieten. Oft dient die Immobilie als Teil der Altersvorsorge oder auch als Kapitalanlage. Aus diesem Grund werden die Vermieter meistens sehr vorsichtig sein, wenn es um die Wahl der Mieter geht. Denn die vielen „Horrorgeschichten“ über Alttraummieter sind ja sehr bekannt, besonders das Thema Mietnomaden. Auch empfinden viele Vermieter die geltenden Gesetze als sehr mieterfreundlich.

Wenn der Mieter den Zahlungen nicht mehr nachkommt

Zwar kann der Vermieter einem Mieter fristlos kündigen, wenn er den Mietzahlungen nicht mehr nachkommt, doch mit einem juristisch geschickten Vorgehen kann der Mieter tatsächlich den Auszug sogar bis zu zwei Jahre hinauszögern. Für einen eher kleineren Vermieter können solche Ausstände schnell zu einem ernstzunehmenden finanziellen Engpass führen. Für Wohnungseigentümer mit beispielsweise nur einer einzigen Wohnung kann das geradezu existenzbedrohend sein. Denn es kommt noch dazu, dass die privaten Vermieter meist nur wenig Erfahrung haben und die Routine in diesem Bereich eher fehlt. Daher sind umfangreiche Informationen gerade wegen der verständlichen Gründe für diese Personen besonders wichtig.

Ein Vermieter Rechtsschutzv ist anzuraten

Schnell ist zu bemerken, dass es bei diesem Thema schnell zu juristischen Auseinandersetzungen mit einem Mieter, aber auch mit anderen Instanzen wie Behörden, Nachbarn, Miteigentümern in einer Hausgemeinschaft, usw. kommen kann. Daher ist es für den Vermieter sicherlich sinnvoll, eine entsprechende Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Aber auch hier muss die Versicherung passend sein. Dabei kann ein Vermieter Rechtsschutzversicherung Vergleich sicherlich eine gute Hilfe sein, sich zunächst einen fundierten Überblick zu verschaffen. Leider ist es so, dass ein Mietverhältnis einfach zu viel Konfliktpotential bietet und deswegen ein Rechtsschutz dringend anzuraten ist. Wer gut vergleicht, kann schnell und relativ einfach den für einen passenden Vertrag finden, der dann auch nicht zu viel Geld kostet. Man erhält so immerhin einen Schutz vor dem Kostenrisiko einer oft teuren Gerichtsverhandlung.

Folgend Gründe können für so eine Vermieter Rechtsschutzversicherung sprechen:

Die konsequente Durchsetzung der Rechte des Vermieters
Der recht günstige Versicherungsschutz
Die im Streitfall umfassende Kostenübernahme
Die hohe Deckungssumme
Die freie Auswahl, wenn es um einen Anwalt geht

Man sollte auch wissen, dass eine private Rechtsschutzversicherung nicht ausreichend ist und man deswegen eine spezielle Rechtsschutzversicherung benötigt. Die Vermieter Rechtsschutzversicherung kann die Anwalts- und Prozesskosten übernehmen, wenn diese bei der Vertretung der rechtlichen Interessen (Streitigkeiten mit Mietern oder Pächtern) entstehen sollten. Ansonsten könnten einem die Kosten schnell zu viel werden.

Was am häufigsten an Problemen mit Mietern vorkommt

Mit das häufigste Problem soll sein, dass die Miete nicht gezahlt wird. Danach soll die wiederholte verspätete Mietzahlung folgen. Oft sind es dann noch Themen wie Sachbeschädigung, das Nichtdurchführen von Schönheitsreparaturen, die wiederhole Lärmbelästigung und die vermüllte Wohnimmobilie. Auch werden noch sehr häufig Betriebskosten-Vorauszahlungen nicht getätigt oder es kommt zu wiederholten Streitigkeiten im Mietshaus. Ansonsten wurde auch noch häufig genannt, dass Mieter den Müll nicht trennen würden oder eine grundlose Mietminderung vornehmen würden.

Den totalen Schutz gibt es natürlich nicht

Sicherlich kann man sich nicht vor allem schützen. Ein gewisses Risiko bleibt, auch wenn es um säumige Mieter geht. Aber wenn es um Mietausfälle geht, kann man das Risiko durchaus minimieren. Man kann dafür die Selbstauskunft/Auskunfteien nutzen. Das bedeutet, dass man sich als Vermieter schon vor Unterzeichnung des Mietvertrages möglichst viele Informationen über den potenziellen Mieter einholt. Bein einer Selbstauskunft kann man als Vermieter besser herausbekommen, ob der Interessent zu einem passt und ob er auch wirklich in der Lage ist, die Miete dauerhaft zu zahlen. Hier kann folgender Richtwert nützlich sein: Die Miete sollte weniger als 35 Prozent des Einkommens betragen. Man kann dann noch die Angaben in der Selbstauskunft mit einer aktuellen Schufa-Auskunft und Verdienstbescheinigung des Interessenten ergänzen. Die Versicherungen sind optional. Mit einer passenden Versicherung könnte aber ein Schaden durch Mietausfall minimiert werden. Und eine Vermieter-Rechtsschutzversicherung kann sinnvoll sein, wie schon bereits ausführlich erwähnt.

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