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100 Tage-Bilanz der neuen Stadtspitze
Im Fokus stehen:
Stadtentwicklung: Die geplante Landesgartenschau soll nicht nur ein Großprojekt, sondern auch ein wichtiger Baustein für mehr Klimaresilienz werden. Auch eine mögliche Olympiabewerbung wird als Chance für die Stadtentwicklung gesehen. Bereits am 26. September fällt die Entscheidung über die Austragungsorte – unter anderem könnte der Eiskanal Austragungsort für Kanuwettbewerbe werden.
Haushalt: Trotz finanzieller Herausforderungen setzt die Stadt auf Transparenz. Rund 37 Millionen Euro aus Rücklagen fließen unter anderem in Brückensanierungen. Steigende Energieausgaben und Kosten in der Jugendhilfe belasten den Haushalt, dennoch soll weiterhin ein positiver Jahresabschluss erreicht werden.
Digitalisierung: Mit neuen Signatur-Tablets in den Bürgerbüros und einem siebten Bürgerbüro in Göggingen sollen Verwaltungswege einfacher und schneller werden.
Verkehr: Die ÖPNV-Kommission arbeitet weiter an Verbesserungen. Langfristig bleibt ein 5-Minuten-Takt das Ziel, kurzfristig soll der 15-Minuten-Takt bei den Bussen zurückkehren. Auch neue Fahrradstraßen sind geplant.
Wohnen: Die Stadt will den mietpreisgedämpften Wohnungsbau weiter unterstützen. Zwar ersetzt das keine staatliche Förderung, soll aber Bauprojekte überhaupt erst möglich machen.
Kultur: Beim Römischen Museum läuft derzeit die sogenannte Leistungsphase Null – also die konzeptionelle Vorbereitung. Ziel ist eine sorgfältige Planung, um Bauzeit und Kosten besser im Griff zu behalten.
Bildung: Die Sanierung der Schultoiletten hat begonnen. Die Verträge mit den ausführenden Firmen sind bereits unterschrieben.
Neue Aufenthaltsorte: Das Projekt MAX59 soll mit einer ersten Zwischennutzung einen konsumfreien Begegnungsort mitten in Augsburg schaffen.
Foto: Tanja Moosrainer






