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Menschenkette gegen AfD in Neusäß
Am Montag, den 11.07., versammelten sich an der Hauptstraße in Neusäß mehr als 150 Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen, vom Schüler bis zum Rentner, um gegen den Auftritt des AfD-Chefs Jörg Meuthen in der Stadthalle zu demonstrieren. Die Menschenkette, die eine Vielzahl von Schildern zeigte, mit Aufschriften wie "Rassismus ist keine Alternative", "Religionsfreiheit gilt auch für den Islam" oder "Nationalismus führt zu Krieg", erstreckte sich über beeindruckende hundert Meter entlang der Hauptstraße.
So etwas hat Neusäß noch nicht gesehen: Ein schönes Zeichen gegen die ständige Hetze der AfD-Prominenz, die wir zur Genüge aus den Medien kennen!
An den Fahnen konnte man eine sehr breite Beteiligung ablesen: Von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes über Parteien wie SPD und Grüne bis hin zu Jugendorganisationen wie die Juso-Hochschulgruppe. Auch direkt vor dem Eingang zur Veranstaltung wurden von jungen Antifaschistinnen und Antifaschisten Transparente gezeigt. Anmelder war der Grünen-Kreistagsabgeordnete Hannes Grönninger.
Dass Bürgermeister Greiner (CSU) nicht zu sehen war, ist keine Überraschung. Schon bei den ersten Vorbereitungstreffen hatte er sich permanent dafür eingesetzt, vor und während der Veranstaltung nichts zu unternehmen, mit dem Argument, man mache dadurch nur die AfD populär.
Es ist erfreulich, dass sich die Kräfte durchsetzen konnten, die ein Zeichen setzen wollten. Hoffentlich schließen sich beim nächsten Mal auch die Skeptiker an.
(Thomas Hacker)






