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Mit alten Helden gegen neue Gefahren
"Wie können wir unsere Demokratie stärken und gegen Rechtsextremismus und Intoleranz verteidigen?" Mit dieser Frage ruft der Augsburger SPD-Bundestagsabgeordnete Heinz Paula junge Menschen auf, sich mit dem Thema in kreativer Weise auseinanderzusetzen.
Dazu hat die SPD-Bundestagsfraktion den "Otto-Wels-Preis" ausgeschrieben. Hintergrund ist die Rede des SPD-Reichstagsabgeordneten Otto Wels (Foto) gegen das nationalsozialistische Ermächtigungsgesetz am 23. März 1933. Nach Verhaftung und Verfolgung der KPD-Abgeordneten stimmte nur die sozialdemokratische Fraktion, unter ihnen der Augsburger Reichstagsabgeordnete Josef Felder, gegen die Ermächtigung Hitlers. Die Rede von Otto Wels ist als "die letzten freien Worte im Deutschen Reichstag" in die Geschichte eingegangen.
"Die Rede von Otto Wels und sein mutiges Eintreten für die Demokratie haben bis heute eine bleibende Aktualität", so Heinz Paula, der auch Vorsitzender des Augsburger Bündnisses für Menschenwürde ist. "Wir müssen unsere freiheitliche Demokratie stets aufs Neue verteidigen und bewahren." Dafür das Bewusstsein der jungen Generation zu schärfen, sei das Anliegen des Otto-Wels-Preises für Demokratie.
Beteiligen können sich Jugendliche im Alter zwischen 16 und 21 Jahren. Drei Wettbewerbsaufgaben stehen zur Auswahl, beispielsweise eine Rede zu verfassen oder eine Demokratiekampagne zu gestalten. Zugelassen sind Einzel- und Gruppenarbeiten von maximal drei Teilnehmern. Ausschreibung und Teilnahmeformular unter heinz-paula.de, hier kann man auch die Rede von Otto Wels nachhören. Einsendeschluss ist der 4. Februar 2013.
Foto: Archiv der sozialen Demokratie/Friedrich-Ebert-Stiftung






