"Eingemachtes" in der Galerie Süßkind

Am 23.09. beginnt in der Galerie Süßkind die Ausstellung „Eingemachtes“, in der zeitlose und aktuelle Arbeiten von Beatrice Schmucker – eben „Eingemachtes“ – aus verschiedenen Schaffensphasen präsentiert wird. Es spricht Frau Prof. Andrea Bartl und natürlich wird auf der Vernissage auch die Künstlerin persönlich anwesend sein. Die Ausstellung geht bis zum 04.11.2017.

„Eingemachtes“ steht auch für den intensiven Blick unter die Oberfläche, sowohl psychisch als auch physisch, wie z.B. in der Arbeit „Golden Globe“, die an einen Blick ins Kopfinnere erinnert und uns nachfragen lässt, was das Menschsein ausmacht. Schemenhafte Figürlichkeit und reduzierte Farbe eint die Arbeiten von 2016 und 2017 und so ist bei den neueren Arbeiten der angedeutete Raum dazugekommen. Zunehmend gewinnt der Gesichtsausdruck an Bedeutung und die Körperhaltung erscheint oft wie in einer Momentaufnahme eingefroren. Der Duktus der Arbeiten ist mit Stift oder dickem Pinsel entschieden auf das Format gesetzt. Spuren der Auseinandersetzung mit der Bildform sind oftmals noch in den darunterliegenden Schichten zu erkennen. Beatrice Schmuckers Malerei, meist mit selbstangerührten Pigmenten und in Acryl gearbeitet, wirkt sehr poetisch und erzählt eine
Geschichte, die es wie aus dem Nebel aufzudecken lohnt. Geheimnisvoll sind die Figuren in den Arbeiten „Im Regen“, „Nach dem Bad“ oder „Nachts im Seerosenteich“. Kleinere Skizzen als Experimentierfeld und ausgearbeitete Malerei auf Leinwand bilden den Spannungsbogen dieser Ausstellung „Eingemachtes“. Derzeit ist auch ein großformatiger Bilderzyklus „Open Minds“ der Augsburger Künstlerin im Kongress am Park zu sehen.

Die Galerie Süßkind
steht in Augsburg bereits seit acht Jahren für die Verbindung von Kunst und Süßem, von Betrachten und Genießen, Ästhetik und Geschmack. Während der hintere der beiden Ausstellungsräume in der Dominikanergasse in Stille dem Betrachten der ausgestellten Werke dient, verbinden sich die Objekte im vorderen Raum mit bunten Schokoladen, dem Duft von Kaffee und der Möglichkeit, Platz zu nehmen, um sich entspannt der Kunst Augsburger oder in Augsburg wirkender Künstlerinnen und Künstler zu widmen. (pm/max)

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