HIV – häufig noch ein Tabuthema bei Patienten und Ärzten

Aids ist eine Epidemie. Sie zu stoppen wird nur dann möglich, wenn sowohl die Übertragung als auch der Ausbruch zu verhindern wäre. Die Scham und Angst sind bei den Betroffenen oftmals so ausgeprägt, dass sie den Kopf in den Sand stecken. Sie ignorieren die ersten Anzeichen und gehen weder zum Arzt noch zu einer Beratungsstelle. Aids ist in vielen Köpfen ein Todesurteil. Dabei haben die HIV-Träger oftmals weiterhin sexuelle Kontakte und verbreiten das HI-Virus so weiter.

Gehen sie zum Arzt und beschreiben ihre Symptome, so erkennt der Arzt vielleicht die Notwendigkeit auf einen HIV-Test nicht. Nicht jeder Arzt hatte schon einmal einen Aids-Patienten und steht der Erkrankung unbeholfen gegenüber. Andere Ärzte hegen vielleicht den Verdacht, trauen sich aber vielleicht bei jahrelangen Patienten nicht, diesen anzubieten. Das Arzt-Patienten-Verhältnis macht in diesem Fall den Erfolg aus. Dabei dürfen Ärzte inzwischen die HIV-Heimtests ganz legal auch in Deutschland beziehen und bei ihren Patienten anwenden.

HIV-Heimtest für zu Hause – ein Siegeszug um die Welt
Aids ist eine weltweit grassierende Epidemie. Um sie einzudämmen, sollten Träger des HI-Virus umgehend medikamentös behandelt werden. Mit einem Heimtest wie diesem http://www.hivheimtest.de/, ist die frühe Erkennung möglich. Die positive Diagnose war vor zwei Jahrzehnten noch ein Todesurteil, doch heute nicht mehr. Je eher der Patient sich behandeln lässt, desto höher ist seine Chance, den Ausbruch von Aids zu vermeiden. Aus diesem Grund legalisieren immer mehr Länder den HIV-Heimtest. Australien und die Vereinigten Staaten von Amerika sind wie so oft die Vorreiter. Mit Großbritannien und Frankreich hat der Test für zu Hause schon in Europa Einzug gehalten.

Auch in Deutschland ist die Einführung ein Thema und absehbar. Solange die deutschen Apotheken den HIV-Heimtest ebenso wenig abgeben dürfen wie die Aidshilfe, greifen immer mehr Bürger auf Onlinebestellungen zurück. Diskret und unauffällig kommt der Test via Paketdienst ins Haus. Ein kleiner Bluttropfen aus einem Finger genügt, um sich erfolgreich auf HIV zu testen. Der Vorgang erinnert an einen Zuckertest. Nach wenigen Minuten ist das Ergebnis da. Rund drei Monate nach der Ansteckung erkennen die Heimtests das HI-Virus mit hoher Genauigkeit. Im Zeitraum von drei Wochen bis zu drei Monaten können die HIV-Tests ungenau sein, ähnlich wie bei Schwangerschaftstests in der Anfangsphase.

HIV und Aids – immer noch ein heikles Thema
Bis 2030 möchten die Vereinten Nationen die Epidemie Aids eindämmen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist Aufklärung von Nöten. Die Aufgabe der Behörden ist es, die HIV-Träger zu finden und zu behandeln. Solange diese nicht wissen, dass sie erkrankt sind, geben sie den Virus an Sexualpartner weiter. Dabei sind schon lange nicht mehr nur Homosexuelle betroffen, auch wenn sie noch die Mehrheit der Erkrankten stellen. Auch Heterosexuelle stecken sich mit dem HI-Virus an.

Die Immunerkrankung Aids ist nach wie vor tödlich. Mit Medikamenten lässt sich der Ausbruch jedoch ganz oder zumindest jahrelang verhindern. Die Erfolgsquote ist an die Früherkennung gekoppelt. Ein HIV-Heimtest nimmt die Hemmschwelle der Betroffenen und kann effektiv dazu beitragen, die Welt von Aids zu befreien.

(PM / Pit)

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