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Online-Shopping boomt – Ladensterben geht weiter

Das Ladensterben in Bayern geht weiter – auch Augsburg bleibt davon nicht verschont. Gründe gibt es viele, doch der Boom des Onlinehandels ist nur einer davon

Die Probleme des Einzelhandels

Bislang waren vor allem die ländlichen Gebiete Bayerns vom Ladensterben betroffen, doch zunehmend leidet auch der Einzelhandel in größeren Städten wie Augsburg unter Leerständen. Die Gründe dafür sind vielfältig, wie unlängst auch die Augsburger Allgemeine zu berichten wusste. Parkplatzprobleme und überteuertes Parken treibt Kunden schon seit längerer Zeit zu den Einkaufszentren auf der grünen Wiese, in denen die Wege obendrein kurz sind. Dazu kommen hausgemachte deutsche Probleme, wie das starre Festhalten am Verbot für die Sonntagsöffnung, wenn genau dann viele Familien Zeit für einen Stadtbummel hätten. Stattdessen surft die Familie dann eben lieber gemeinsam im Internet und gibt eine Großbestellung beim Onlinehändler des Vertrauens auf. Wesentlich kleinere Sortimente im stationären Einzelhandel und mangelnde Kundenfreundlichkeit tun ihr übriges, um den Kunden ins Internet zu treiben.

Dabei ist der Einzelhandel nicht die einzige Branche, die unter der Onlinekonkurrenz leidet. Statt Filme in der Videothek zu leihen oder im Kino zu sehen, machen es sich die Menschen lieber beim Streaming auf dem Sofa zuhause bequem und wer früher gerne mal in einer Spielhalle sein Glück versuchte, tummelt sich heute lieber in Online-Casinos wie https://www.platincasino.com/de/home.html, um ganz entspannt von zuhause aus zu spielen. Doch was kann getan werden?
Konzepte für die Rettung der Einkaufsstraßen gibt es kaum.

Viele Innenstädte versuchen die Menschen mit größeren Events anzulocken, zum Beispiel Modeschauen auf öffentlichen Plätzen oder im überdachten Einkaufszentrum, kostenlose Konzerte, Street Food Festivals und mehr. Sehr beliebt sind auch zeitlich begrenzte Pop-up Stores, die einerseits leerstehende Räumlichkeiten füllen und andererseits Trendsetter anlocken, die die Gelegenheit zu nur kurzfristig möglichen Schnäppchen nutzen wollen. Ob dies reichen wird, ist jedoch fraglich. Der Einzelhandel müsse sich mehr auf seine Stärken besinnen, raten Experten. Dies ist in erster Linie der direkte Kontakt zum Kunden und die persönliche Ansprache. Wer im Internet hilflos zwischen drei verschiedenen Auswahlmöglichkeiten steht, freut sich, im Ladengeschäft eine kompetente Empfehlung zu erhalten.

Daneben sollten Einzelhändler auf Omnichannel-Marketing setzen, das heißt die eigenen Produkte auch im Internet anbieten. So werden sie viel häufiger von potenziellen Kunden gesehen. Wählen diese dann die kostenlose Abholung im Laden, ist nicht nur ein neuer Kunde gewonnen. Zugleich ergibt sich die Möglichkeit, ihm im direkten Gespräch weitere Produkte zu verkaufen und durch freundlichen Service zum Wiederkommen zu bewegen.

Bild: ©istock.com/Krasnevsky
(pm / Pit)

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