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Alligatoah hat sich zurückbequemt
Nach seinem ersten Konzert im Dezember 2013 hat Alligatoah am Dienstag im Rahmen seiner "Reise nach Jerusalem-Tour" schon zum zweiten Mal den Weg nach Augsburg gefunden. Da der ursprünglich geplante Termin im Januar wegen Krankheit abgesagt werden musste, kamen die Fans jetzt also doch noch voll auf ihre Kosten im Kongress am Park.
Zur Verstärkung hat sich der selbsternannte Terrorist dieses Mal nicht nur seinen Butler Battleboi Basti mitgebracht, sondern auch den Berliner Rapper Sadi Gent und Trailerpark-Mitglied Sudden. Und nicht nur die Unterstützung, auch das Publikum war dieses Mal erheblich größer als beim letzen Mal.
Seit Alligatoah 2013 mit seinem Album "Triebwerke" an die Spitze der Charts gesprungen ist, hat er mit Dingen wie einem zu kleinen Bekanntheitsgrad offensichtlich keine Probleme mehr. Das Konzert war restlos ausverkauft und der Kongress platzte fast aus allen Nähten.
Programmtechnisch war zum Dezember-Konzert kein großer Unterschied festzustellen. Wieder gab es sowohl Songs vom neuen Album als auch einen Zusammenschnitt älterer Werke. Es wurde getanzt, gehüpft und mitgesungen. Wieder wurde auf der Bühne "Reise nach Jerusalem" gespielt, wieder wurde sich mit Butlerboi Basti gebattelt, wieder waren die einzigen Besucher, die älter als dreißig waren, Fotografen und wieder gab es zum "Trauerfeierlied" ein Meer aus Feuerzeugen.
Obwohl nicht nur Auswahl und Reihenfolge der Lieder sowie auch die Überleitungen so gut wie identisch mit dem Konzert im Dezember waren, hatten auch diejenigen, die beim ersten Mal schon dabei waren, ziemlich viel Spaß. Wieder war die Show sehr gelungen, alle hatten einen guten Abend und wir hoffen, dass sich der liebenswerte Terrorist mal wieder nach Augsburg verirrt. (Conny Aigner)
Fotos: Daniel Greiser






