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Augsburger Bands rocken München
Das HipHop-Duo Yawl ist eine von sechs Augsburger Formationen, die am Samstag im Münchner Feierwerk auftreten.
Nach zahlreichen Einzelausflügen unternimmt die Augsburger Bandszene nun erstmals einen geballten Angriff auf die Landeshauptstadt. Nicht zuletzt dank Vermittlung der Augsburger Popkulturbeauftragten Barbara Friedrichs spielen am Samstag, 05.11., sechs Bands aus der Fuggerstadt im Münchner Feierwerk im Rahmen des Festivals "Sound Of Munich Now", das in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung stattfindet.
"Erstmals sind neben Teilnehmern aus Regensburg auch sechs Bands aus Augsburg eingeladen, sich beim Festival vorzustellen. Dass wir die Bands in München präsentieren können, ist ein großer Erfolg. Es hat sich gelohnt, dass wir uns dafür engagiert haben", so Barbara Friedrichs.
Eröffnet wird der Abend in der Kranhalle von der Singer-Songwriterin Maybellene, einst Sängerin der Band Katze mit Bart. Es folgen die Indie-Slacker We Destroy Disco und die 60s-Psychedelic-Western-Freaks San Antonio Kid, die im April ihr Debütalbum auf dem Donauwörther Label "Offlabel Records" veröffentlicht haben.
Mit King The Fu steht die "Band des Jahres" 2009 um den charismatischen Sänger Gregor Rudat auf der Bühne, gefolgt von der jüngsten Augsburger Deutsch-Indie-Hoffnung Endlich Blüte. Und wem das alles zu viel Gitarre ist: Das Abstract-HipHop-Duo Yawl (Foto) bilden der Augsburger Beatskönig Sebastian Birkl (Blindspot) und der US-Rapper Ancient Mith aus Denver.
Bei freiem Eintritt dürfte der Andrang entsprechend groß sein: "Die Musikerinnen und Musiker können sich auf einen vollen Saal freuen", verspricht Friedrichs. Und der Veranstalter gibt ihr Recht: "Früh kommen, es ist immer sehr schnell voll!", rät Julia Irländer vom Feierwerkteam. Einlass am Samstag ist um 18.00 Uhr, Beginn 19.00 Uhr.
Gage gibt es zwar keine, doch das Popbüro unterstützt logistisch und übernimmt die Fahrtkosten für die Augsburger Bands, die im Gegensatz zu ihren Kollegen immerhin 45 Minuten lang spielen dürfen. Nur eine Tür weiter stehen am selben Abend sage und schreibe 21 Münchner Formationen auf der Bühne, die im Viertelstundentakt wechseln sollen. (flo)






